I wanna wish you a Merry Christmas, from the bottom of my heart

Hey,
heute (offensichtlich) mal etwas zu meinem Weinachten hier in den USA ;).
Wir haben die Feiertage zuhause verbracht, weil Bree leider noch nicht Auto fahren kann, denn sie kann nicht laenger als 10 Minuten sitzen.
Samstags haben wir mit der Familie meiner Gastmutter (meine drei Cousinen, Bea, meine Tante und mein Onkel und Grandmommy)gefeiert, am Sonntag mit der meines Gastvaters.

Am „Christmas Eve“ gab es zunaechst ein grosses Festessen mit „den ueblichen Verdaechtigen“ Makkaroni mit Kaesesosse, Huehnchen, Salat mit Ranchdressing, Kartoffelbrei und mehr. Danach kam dann die erste Bescherung Auch wenn der 24. in den USA „eigentlich“ noch nicht der Weihnachtstag ist, gab es da schon Geschenke. Bea und ich wurden zu „Weihnachtselfen“ ernannt und sollten die Geschenke der Reihe nach verteilen, was die ersten Runden beeindruckenderweise noch relativ gut geklappt hat, spaeter aber in einer exzessiven Geschenkorgie endete. Grandmommy musste extra nochmal zu sich nach Hause fahren, um ihre „Stockings“ zu holen: die typischen amerikansichen, riesen-grossen Socken, gefuellt mit „Kleiningkeiten“ wie Haargummis, Socken (das ist hier voll das grosse Ding-Socken zu Weihnachten)Make-up und Suessigkeiten. Irgendwie 😉 hat meine amerikanische Familie von meiner Macaron-Sucht mitbekommen, denn ich bekam welche von der Familie meiner Tante und von grandmommy geschenkt…hm….

Gestern morgen wurde ich um 7 von Bree zur eigentlichen Bescherung geweckt (hm…Schlafmangel koennte der Grund sein, warum ich heute bis halb 12 geschlafen habe…), die ja klassisch am Morgen des 25. ist. Von „Santa“ (meine Gasteltern) habe ich zwei warme Pullover, eine Kuscheldecke fuer den Rueckflug, zwei Kuechenhandtuecher mit Macarons bedruckt (Lieblingsgeschenk?!), Unmengen an Suessigkeiten(ich sage nur: Oreo-Schokolade) und vieles mehr bekommen. Bree wurde mit Schuhen und einer Polaroid-kamera beglueckt. Carson (mein Gastbruder) hat ein Modellauto bekommen, das natuerlich sofort im Garten ausprobiert werden musste, ich habe mich auch einmal versucht. Das ist schwerer, als es ausschaut. Das ist mir bei meiner Jogging-Runde am Nachmittag generell aufgefallen, dass viel mehr Kinder draussen waren und mit ihren neuen Spielsachen gespielt haben.

Abends kam dann die andere Seite der Familie, die ich jetzt nicht so gut kannte. „Papa Bill“ (der Vater meines Gastvaters) hatte ich schon oefters gesehen, dessen Lebenspartnerin ,den Bruder meines Gastvaters und dessen drei Toechter und Frau jedoch nur einmal kurz oder gar nicht. War aber nicht schlimm, ich bin schnell mit meiner anderen , sehr netten Tante in ein lustiges Gespraech ueber deutsches Essen gekommen (Ihr Vater war mit der Army in Erlangen stationiert, sodass sie dort fuer einige Jahre auf eine „High School“ ging). Nach einem erneuten Festessen mit Resten von vorgestern und neuem, hausgemachten Kartoffelbrei (Mama,wenn du das liest:Ich habe eine Blase am Daumen vom Kartoffleschaelen, *Mitleid heisch* :P) und von den Nachbarn vorbeigebrachter Schokolasagne … Nach einer kleinen (dritten) Bescherung sassen die Familien noch im Wohnzimmer und haben gequatscht. Es gab sich so viel zu erzaehlen!

Nach so viel Familie und Bescherung muss man sich natuerlich erstmal erholen, was wir heute machen. Gerade haben wir als Familie irgendeinen Animations-Film ueber zwei Hunde angeschaut, bald gibts ein verpaetetes Mittagessen (wenn Brunch der Mix aus Fruehstueck-Breakfast und Mittagessen-Lunch ist, wie heisst das dann ?Linner? ).

Bis bald,
Lilly

Schriftlicher Beweis gegen meine Faulheit (oh, und Frohe Weihnachten)

Hey,
meine Schwester denkt anscheinend, dass ich, weil ich seit Dienstag frei habe, hier nur auf der faulen Haut liege…aehem…ich liege gerade im Bett und schaue irgendeinen Weihnachtsfilm mit Bree und Savannah und habe 30 Minuten prokrastinieren auf Promi-Klatsch-Seiten gebraucht, bis ich mich dazu aufgerafft habe, diesen Eintrag zu schreiben….Meine Adventskalender-Aufgabe fuer heute war also, den ganzen Tag ueber produktiv zu sein und „nur“ 3 Stunden rumzuhaengen. Ich habe ja nicht mitgezaehlt, aber…
Stopp, eigentlich war ich heute sehr fleissig: Ich habe meine Weihnachtsgeschenke alle verpackt, mein Zimmer ein bisschen aufgerauemt, Waesche gewaschen (die sollte jetzt fertig sein, aber dafuer muesste ich ja aufstehen…:P)war joggen, habe Bree-wo noetig- geholfen und mit meinem Gastvater Donuts gebacken. Das ist bei ihm so eine Art Familientradition an Weihnachten. Er hat den Teig (nach Uralt-Rezept seiner Grossmutter) zubereitet, ich habe ihn ausgerollt und die Kreise ausgestochen, die er dann frittiert und in (Zimt-)Zucker gewaelzt hat. Gutes Teamwork! Und lecker sind die Dinger…Wir haben jetzt fuenf grosse Schuesseln voll mit Donuts, mehr als 100 Stueck…wer soll das alles essen? Morgen ist der Weihnachtsabend, bei dem ich Grandmommy kochen helfe, ausserdem sind gestern und heute Freunde der Familie mit Selbstgekochtem vorbeigekommen, um Bree nach ihrer OP zu unterstuetzen. Wir gehen also wortwoertlich im Essen unter…nennen wir es Weihnachtszeit ;).
So, den eigentlichen Zweck dieses Artikels, naemlich meiner Lieblingsschwester zu beweisen, dass ich einen super-produktiven Tag hatte habe ich doch jetzt erfuellt, oder? Gut, dann kann ich mich ja jetzt mal auf den Film konzentrieren, ich habe naemlich keinen Peil, worum es ueberhaupt geht.

Oh by the way: Ich wunesche jedem, der das hier liest-Familie, Freunde, Bekannte-wer auch immer- ganz frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Fuehlt euch gedrueckt!

Alles Liebe (und bis bald, der Standard-Verabschiedung muss ja die Treue gehalten werde ;)),
Lilly

Im Weihnachtsstress

Hey,
Ich sitze gerade an meinem Lieblingsplatz am Kuechentisch (unter der Heizungs-Lueftungsoeffnung; ganz am Rand,sodass man sowohl Kueche als auch Wohnzimmer gut im Blick hat), warte darauf, dass die Brownies (meine Cousine Savannah-die mittlere;Sandwichkind- wird morgen 18) auskuehlen und ueberlege, worueber ich denn schreiben koennte, plappere jetzt also einfach mal drauf los, obwohl in den letzten Tagen um ehrlich zu sein nicht wirklich viel Spannendes passiert ist, abgesehen davon, dass die Vorweihnachtszeit uns hier ganz schoen auf Trab haelt (wie sollte das in den USA auch anders als in Deutschland sein?) Ich dachte ja, ich waere nach meinem Shopping-Exzess mit Emilee bei Target durch mit Weihnachtsgeschenken gewesen, aber… ich fuerchte,so richtig durch ist man nie bis zum 24 ;).

Bree hatte am Montag eine grosse OP, bei der ihr Ruecken „geradegebogen“ wurde. Sonntagmorgen (vor der Kirche) hatte wir deshalb noch ein Familienfruehstueck und abends das Cowboys-Spiel (mein Gastvater wagt es doch tatsaechlich, NICHT Fan der Panthers zu sein, unerhoert :P) angeschaut. Montag war dann der grosse Tag. Ich musste leider (wohl oder uebel) in die Schule, bin danach aber mit meinem Onkel, meinem Gasttbruder und Alexa (aelteste Cousine) sofort ins Krankenhaus gefahren, um dort bis spaet abends zu bleiben, gleiches am Dienstag(Ferienbeginn, by the way). Die Snackkueche der Station konnte sich sehenlassen :)!Weil meine Tante und Madison (juengste Cousine) bei Bree im Zimmer uebernachtet haben (es war schon Mitternacht, als wir nach Hause sind), hat Bea bei mir uebernachtet. Als wir um ein Uhr morgens angekommen sind, hatte sie ploetzlich Hunger.

( Brownie-Dekorier-Pause, bei der mir beim Oeffnen der Zuckerstreusel natuerlich die Dose runterfallen muss… koennen Hunde eigentlich Diabetes kriegen? Bestimmt. Wenn ja, habe ich Mila und Bono damit gerade keinen Gefallen getan, ups..)

Wir haben uns also an den Kuechentisch gesetzt: Sie essend, ich an Emilees Weihnachtsgeschenk arbeitend. Irgendwann kam mir die geniale Idee, meine deutsche Familie beim Fruehstueck (6 Stunden Zeitverschiebung) zu ueberraschen, das war lustig, im Nachhinein betrachtet bescheuert ;).
Heute ist Bree aus dem Krankenhaus rausgekommen, mal gucken, ob wir das Festessen am Heiligabend hier oder bei grandmommy feiern werden. Ansonsten: Morgen vormittag treffe ich mich mit Emilee, um Waffeln zu fruehstuecken und Weihnachtsgeschenke auszutauschen. Irgendwann feiern wir auch Savannahs Geburtstag, dabei wollte ich doch nachmittags mit Grandmommy noch die Plaetzchen backen, die wir samstags nicht geschafft haben (bei 5 Tassen Mehl im Rezept haette ich mir eigentlich denken koenenn, dass der Teig wohl fuer deutlich mehr als 20 Plaetzchen reicht), aber…. ja, es geht hier gerade ein bisschen drunter und drueber, aber das muss ja auch mal sein ;). Sorry fuer das unstrukturierte Geplappere heute, aber das ist man ja von mir auch in der Realitaet gewoehnt ;).
Bis bald,
Lily

🎵“Let them know it’s Christmas coming…..“🎵

Hey,
gestern war die Weihnachtsfeier meines Hockey-Teams und bei der Gelegenheit will ich gleich mal ein bisschen ueber Weihnachten hier in den USA plappern berichten.

Aber erst mal zur Party: Auch wenn die Saison ja eigentlich schon vorbei ist, fand ich es generell eine schoene Idee, noch einmal zusammen zu kommen, vor allem weil das fuer mich wahrscheinlich die letzte Gelegenheit war, Zeit mit dem gesamten Team zusammenzu verbringen. Eigentlich wollte ich meine Cookie Dough Sandwiches backen, habe aber leider mit Cheerleading und dem Konzert nicht wirklich die Zeit dafuer finden koennen. Und deutsche Gummibaerchen (noch aus deinem letzten Paket, Schwesterherz) sind ein wuerdiger Ersatz. Ausserdem gab es ja auch so genug zu essen: Chicken Wings, Chips, Gemuesesticks mit Dip, Cupcakes, Obstsalat,…
Passend zur „fuenften Jahreszeit“ war jeder mit Weihnachtspullovern, -socken, -leggins und -haarreifen weihnachtlich gekleidet.
Uns wurde vor der Party gesagt, ein „lustiges“ Geschenk fuer „White Elephant“ mitzubringen. Ich war verwirrt. Was hat ein weisser Elefant mit komischen Praesenten zu tun? „White Elephant“ ist, wie ich dann rausgefunden habe, eine etwas andere Art des Wichtelns: Man zieht nicht-so wie ich es vohrer kannte- einen Namen und besorgt dann fuer denjenigen ein Geschenk, sondern zieht auf der Party eine Nummer. In der Reihenfolge der Nummern (Nummer eins zuerst, dann Nummer 2….) duerfen die Gaeste sich eines aussuchen. Der Clou dabei: Anstelle eines neuen Geschenks kann man auch stattdessen das eines anderen „stehlen“ 😛 . Um zu vermeiden, dass eines dabei immer im Kreis umhergereicht wird, darf jedes Geschenk nur zwei mal insgesamt gstohlen werden. Ich war mir ueber das „lustige“ am Geschenk unsicher, weswegen ich mit einer Geschenktasche aus Handcreme, Bodylotion und Lippenbalsam von eos lieber auf Nummer sicher ging. Andere waren kreativer: Einen kleinen Mini-Hockey-Schlaeger, „Reentier-Furze“ (Zuckerwatte) , extra haessliche Autositz-Bezuege, flauschige Decken und…Hockeysocken (Sportsocken mit Hockey-Schlaeger-motiv) und ein Sport-haarband. Das war DAS Gesschenk des Abends. Ich hatte mega Glueck und hatte die hoechste Nummer gezogen, durfte also als allerletzte auswaehlen. Die Socken waren zuvor schon einmal geklaut worden, aber man darf ja zweimal :P, hehe. Ich habe mich sehr darueber gefreut. Einerseits, weil das Geschenk von Emilee war (mit ihr habe ich ja zusammen Hockey gespielt), andererseits, weil das einfach ein schoenes „Souvenir“ ist.

Aber jetzt zur amerkanischen Adventszeit: Wann die genau beginnt, ist stark umstritten ;). Fuer Bree faengt alles nach Halloween an, fuer mich aber immer noch mit dem 1. Advent. A propros: Adventskraenze sind leider nicht so populaer, dafuer die Weihnachtsdeko und -beleuchtung umso mehr. In unserer Einfahrt haben wir drei (geschaetzt) 3, 2 und 1 m grosse, mit Luft gefuellte Figuren stehen: Einen Schneemann, einen Penguin und Olaf, den Schneemann aus Frozen-die Eiskoenigin (dass meine Familie den Film mag, hatte ich schon erwaehnt, oder 😛 ?). Zusaetzlich ist das ganze Haus mit froehlich-bunten Lichterketten behaengt, die natuerlich nur an sind, wenn es dunkel ist(was ja bloederweise immer laenger der Fall ist :'(.) Den Weihnachtsbaum im Wohnzimmer haben wir vor zwei Wochen „aufgestellt“. Leider ist es kein echter Baum, aber so konnten wir ihn schon Anfang Dezember benutzen und auch mehr Christbaumanhaenger anhaengen, als jeder echter Baum der gleichen Groesse ausgehalten haette.
Seit Anfang November habe ich Brees Weihnachtsmusik „ueber mich ergehen lassen muessen“, mittlerweise bin ich textsicher ;).

Jetzt sitze ich gerade mit ihr im Wohnzimmer und wir schauen einen Weihnachtsfilm ueber einen gruenen Troll, der sich in ein Maedchenmaedchen verliebt, aber „die Boesen“ wollen das irgendwie verhindern… ich blicke nicht durch…

Bis bald,
Lilly

(Merry) Kissmas-Konzert

Hey,
ich bin froh, dass ich diesen Artikel nicht erzaehlen muss, denn meine Stimme hat sich gestern auf dem „Kissmas“ Konzert irgerndwann zwischen Hailee Steinfeld und Shawn Mendes verabschiedet.
Ich bin mit Savannah (der „mittelalten“ Cousine von Bree), Bea, Bree und meiner Gastmutter hingegangen. Auf dem vom Radiosender Kiss 95.1 veranstalteten Konzert im Spectrum Center in Charlotte (da sind sonst die Basketballspiele der Hornets) traten insgesamt sechs Kuenstler auf: Jojo, Charlie XCX, DNCE, Hailee Steinfeld, Alessia Cara und Shawn Mendes. Unsere Plaetze waren ziemlich gut: Sitzplaetze (auch wenn wir die meiste Zeit standen) ziemlich in der Mitte, etwa 50m von der Buehne entfernt-natuerlich dementsprechend teuer-Danke an meine Mutter fuer das Weihnachtsgeld aus Deutschland ;).
Los ging es mit JoJo, die ich leider ueberhaupt nicht kannte. Ein bisschen Internetrecherche hat ergeben, dass sie vor 9 Jahren mit ihrer Debuetsingle „(Leave)Get out“ als juengste Solo Kuenstlerin in den US-Billboard Charts war. Hm, sagt mir immer noch nichts.
Danach kam Charlie XCX und hat mit ihrem Pop-Dance-Mix die Buehne gerockt. Sie performte eigentlich (im Gegensatz zu JoJo, die , die Gelegenheit nutzte, um ihr neues Album zu bewerben) nur ihre groessten Hits: „Fancy“ (leider ohne Iggy Azalea), „I love it“, „Break the rules“ und zum Schluss „Boom Clap“ (Filmmusik zu “ das Schicksal ist ein mieser Verraeter“). Bea, Bree, Savannah und ich haben textsicher mitgesungen und auch ein bisschen (so gut wie es mit dem Platz in einer Konzerthalle eben geht) getanzt. Das hat Spass gemacht, Ich wuerde fast sagen, ihre Performance hat mir am besten gefallen!By the way:Charlie XCX hatte laut mir und Bea das beste Outfit des Abends: graues Shirt, ein kurzer weisser Rock mit einer Jeansjacke.
Next: DNCE (nach einem gleichnamigen Song, in dem es darum geht, zu betrunken zu sein, um „dance“ richtig zu buchstabieren….okaaaaaay…). Die Gruppe kannte ich vorher jetzt nicht so gut, habe sie dann jedoch an ihrer Hitsingle „Cake by the ocean“ erkannt. Ansonsten haben sie auch noch andere, unbekanntere Songs des 2015 erschienenen Debuetalbums gespielt, was aber nicht schlimm war, weil der funkige Beat einfach gute Tanz-Laune gemacht hat. Die Outfits der Band-Mitglieder waren generell etwas… speziell. Am coolsten fand ich den Gitarristen mit einer gelben Lackschuerze und Hawaii-Badeshorts.
Nummer 4: Hailee Steinfeld (die braunhaarige aus Pitch Perfect 2, die „Flashlight“ singt)in einem langaermlichen, schwarzen Glitzertop, die uns ganz stolz verkuendete, fuer den Golden Globe fuer ihre Rolle in „The Edge of Seventeen“ nominiert zu sein. In dem Coming-of-age Film geht es um ein 17-jaehriges Maedchen mit Selbtsmordgeedanken, das dann lernt, sich selbst zu lieben. Damit hat Hailee gleich zum naechsten Song „Love Myself“ uebergeleitet. Das fand ich generell suess, dass einige Kuenstler (in dem Fall sie) zu jedem Song noch ein paar Worte gesagt haben. Ihre Performance endete mit (gerade in den Charts) „Starving“, was jetzt mein aktueller Ohrwurm ist.
Last but not least: Alessia Cara, die Newcomerin von 2015. „Scars to your beautiful“ kuendigte sie als den „Song an alle Maedchen da draussen, die manchmal das Gefuehl haben, nicht huebsch genug, nicht gut genug zu sein“ an. Ansonsten waren neben „Wild things“ und „here“ auch bei ihr noch einige unbekanntere Songs dabei.
Das „Beste“ (dem Kreischen der weiblichen Fans nach zu urteilen) kam zum Schluss: der 18-Jaehrige Shawn Mendes. Meine Stimme schwaechelte dann schon, aber ich habe trotzdem fleissig bei „treat you better“, „mercy“ und „Stitches“ mitgesungen.
Insgesamt hatte ich grossen Spass auf dem Konzert (Danke nochmal an meine Gastmutter fuers „babysitten“ ;)) vor allem, weil man auf unseren Plaetzen echt gut sehen konnte. Das einzig etwas Nervige war, dass wir nach jeder Performance 20 Minuten auf den naechsten Kuenstler warten mussten, weil die Buehne umgebaut werden musste, ich bin also gegen Mitternacht erst ins Bett gekommen und dementsprechend muede.
Jetzt sitze ich gerade in unserer Turnhalle, schaue beim JV-Maedels-Basketballspiel zu, um die Zeit bis zu meinem Spiel totzuschlagen.
Bis bald,
Lilly