„Go!Fight!Win!“ !?

Hey,
heute ein bisschen was ueber mein kreatives Fruehstueck heute morgen (so eine tolle Moeglichkeit, ueber Essen zu schreiben, muss doch genutzt werden 😉 ), das Basketballspiel gestern abend und meine Plaene fuers Wochenende.

Das Wichtigste zuerst: Mein Fruehstueck. Nach der Lektuere einiger Koch-/Backbuecher und der Entdeckung vor ungefaehr einem Monat, dass man Spiegeleier in der Mikrowelle machen kann (Ei in Form aufschlagen, 1:20 Minuten „kochen“, fertig), kam mir heute morgen die brilliante Idee zu einem Fruehstueckssouffle. Wir haben noch einige Buckeyes von Sylvester uebrig (Fett und Zucker haelt sich ja ewig), die ich sozusagen als Art „Backmischung (Butter, Erdnussbutter, ein bisschen Zucker, Schokolade) verwendet habe. Vermischen mit einem Ei und einem Essloeffel Kakaopulver fuer den Schokisuchti in mir, in die Form giessen, toppen mit Aepfelstueckchen und Walnuessen (die ich sowieso fuer meine Lunchbox fertig gemacht habe), rein in die Mikro, und….Trommelwirbel: fertig war mein leckeres Fruehstueck, das man (abgesehen von dem Zucker und der Schoki in den Buckeyes) doch fast schon gesund nennen koennte, oder 😀 ?

Zweiter Punkt: Basketballspiel (von den Jungs, nichts gegen die Maedels, aber sie koennen einfach nicht so schnell rennen und hoch springen, sodass das Spiel der Jungs eigentlich immer aufregender ist). So wie eigentlich immer, lagen die Jungs am Anfang in Fuehrung, haben dann jedoch stark nachgelassen und lagen -bis nah der 3. Quarter-Pause mit 10 Punkten hinten. Diesen Rueckstand haben sie dann jedoch aufholen koennen und wortwowertlich in der letzten Millisekunde den entscheidenden Korb geworfen. Das war ein Adrenalinschub pur fuer uns Cheerleader! Wir haben gejubelt wie wild, sind auf- und abgehuebpft und waren mega aufgekratzt.

In diesen Momenten faellt es natuerlich leicht, als Cheerleader froehlich und aufgedreht zu wirken. Beim Spiel der Maedchen davor war das ein bisschen schwieriger, weil sie um ehrlich zu sein echt schlecht gespielt haben. Keine Deckung in der Abwehr, wenig Motivation im Angriff. Unser (Cheerleading-)Coach meinte dann, wir sollen doch bitte ein bisschen motivierter unsere Puschel schwingen. Vor allem bei den Quartercheers und dem Tanz, wenn wir auf dem Spielfeld sind und die Leute zuschauen, sollen wir mehr anfeuern. Denn unmotivierte Cheerleader=unmotivierte Spieler=unmotivierte Zuschauer. Obwohl es mir jetzt auf dem Spielfeld nicht so schwer faellt, so zu tun, als ob es mir Spass macht, denn das tut es echt. Vor allem wenn wir dann den Beat „machen“ oder tanzen und mein Koerper die Bewegungen wie von selbst, auf Autopilot ausfuehrt, ich den Beat des Liedes wortwoertlich spueren kann-dann bewegen sich meine Mundwinkel automatisch nach oben.
Wenn wir oben in der Tribuene sitzen, ich muede bin und es offensichtlich wird, dass dieses Spiel nicht mehr zu gewinnen ist, dann komme ich mir mit „Go!Fight!Win!“ fast ein bisschen albern vor. Aber so ist das halt.Man muss als Cheerleader motiviert wirken, auch wenn man es nicht ist. Ich kann mir richtig vorstellen, wie einige Leute (Schwesterherz, aehem…;)) jetzt denken, dass das ja so oberflaechlich amerikanisch ist. Aber so ist das halt hier als Cheerleader.

Letzter Punkt: Am Wochenede (Samstag und Sonntag) machen Grandmommy, Bea und ich einen Ausflug nach Wilmington, eine Kuestenstadt etwa 3-4 Autostunden entfernt. Wir werden Gmas Bruder besuchen, haben sonst aber noch keine Plaene gemacht. Meine waeren: durch die wunderhuebsche historische Altstadt und am Strand entlang spazieren, ein bisschen shoppen und zwischendurch ein Eis. Mal gucken, wie das aufgehen wird, weil Grandmommy leider nicht so lange am Stueck laufen kann. Ich freue mich auf jeden Fall darauf und werde selbstverstaendlich berichten :).

Schoenes Wochenende an alle, die das hier lesen und bis bald,
Lilly

Cheesecake Factory

Hey,
der Besuch in der Cheesecake-Factory (Gutschein zu Weihanchten-ein Cheesecake kostet 7-8$)) mit Alexa (aelteste Cousine) gestern Abend hat mir wortwoertlich den ersten Schultag versuesst.

Ich bin davor extra laufen gegangen, um Platz in meinen Magen zu machen ;). Das Restaurant selbst ist mit hoher, verzierter Decke und huebscher Deko sehr luxurioes enigerichtet, man fuehlt sich dann irgendwie ganz besonders :).
Alexa und ich haben uns frittiertes Gemuese (Zucchini, Pilze, Avocado) als Vorspeise geteilt, um dann bei den Cheesecakes so richtig reinhauen zu koennen. Ich hatte einen sehr cremigen Cheesecake mit weisser Schokolade und Himbeersausse, Alexa hat sich eine Erdnussbutter-Schokolade-Bombe gegoennt. Auf beiden Koestlichkeiten war noch ein grosser Batzen Schlagsahne. Ich war im siebten Himmel!
Alexa hat nach der Haelfte aufgegeben und mir den Rest ueberlassen… ich helfe gerne 😛 .Fuer meine Gastfamilie habe ich einen Oreo-Cheesecake mitgenommen, bin ich nicht nett :P?
Einerseits war der Cheesecake einfach megalecker, andererseits war es auch sehr schoen, mal alleine Zeit mit Alexa zu verbringen (die noch Winterferien vom College hat) und im Auto zu quatschen. Jetzt kann ich mich gar nicht mehr zwischen ihr und Savannah entscheiden, wer meine Lieblingscousine ist. Das muss ich ja aber zum Glueck auch nicht ;).

Heute habe ich ein Auswaertsspiel, morgen Cheerleading-Training und am Freitag ein Heimspiel. Danach erstmal ein verdientes Wochenende!

Bis bald,
Lilly

Familientag

Hey,
gestern war ein echt schoener Tag mit meiner Gastfamilie. Wir sind zuerst ins Kino gegangen und danach noch essen in einem Restaurant, um den Geburtstag meiner Gastmutter nachzufeiern. Es tat gut, mal wieder etwas mit der ganzen Familie zusammen zu machen, nachdem wir die letzte Woche ja mehr oder weniger jeder fuer sich zuhause verbracht haben.

Wegen Brees Ruecken haben wir ein Kino gewaehlt, dessen Sitze ausklappbare Fusslehne (wie im Gloria Palast) hatten. Megabequem, und gar nicht mal teurer als in einem anderen Kino! Den Film („Sing“), fand ich anfangs nicht so toll (eine Castingshow mit Tieren? Wie soll das denn funktionieren?), gegen Ende hin hat es mir aber immer besser gefallen.

Zu ihrem Geburtstag hat meine Gastmutter einen Gutschein fuer einen Nachtisch in dem Restaurant bekommen, der natuerlich eingeloest werden musste fuer einen Schokoladenkuchen mit fluessigem Kern mit einer Kugel Vanilleeis, Sahne und Schokososse obendrauf (mir faellt gerade beim Schlagwoerter setzen auf, wie oft ich ueber Essen schreibe, hehe :D)

Ich fand es einfach schoen, mal wieder Zeit mit meiner Gastfamilie zu verbringen. Das werde ich vermissen. Meine Zeit hier verging wie im Flug!Ich kann kaum glauben, dass es in weniger als einem Monat vorbei sein soll. Darueber bin ich einerseits sehr traurig, andererseits muss alles ja irgendwann zu Ende gehen.

A propros traurig: Gestern war das letzte Saisonspiel der Panthers, das sie zuerst gefuehrt haben, dann aber nach einem Unetschieden (wegen drei nicht erzielten Fieldgoals) knapp verloren haben. Somit sind sie offiziell nicht in den Playoffs… Ich bin hier in Charlotte ueberzeugter Panthersfan geworden, da sie jetzt aber raus sind, habe ich meinem Gastvater gesagt, dass ich den Superbowl in Deutschland vielleicht gucken werde, falls die Cowboys es ins Finale schaffen sollten.

Jetzt auf in die neue Schulwoche morgen und bis bald,
Lilly

Sylvester auf amerikanisch

Hey,
heute nur ein kurzer Beitrag ueber mein Sylvesterfeiern hier in den USA. Um sechs habe ich meine deutsche Familie angerufen, um ihnen ein frohes Neues zu wuenschen-das war komisch, weil bei uns um die Uhrzeit noch gar nichts los war. Spaeter hatten wir dann hier ein Festessen (mit selbstgemachten Kaesepommes-lecker, aber die Kueche stinkt immer noch nach dem Frittierfett, urgh) mit den Nachbarn, grandmommy, Brees boyfriend und der Familie meiner Tante-deren Kinder sich dann langsam fuer andere Partys verabschiedeten. Wir (die Uebriggebliebenen) wollten zunaechst einen Film anschauen, weil aber das Netflix gesponnen hat, haben wir die Neujahres-Show in New York und New Orleans im Fernsehen angeguckt. Ich weiss nicht mehr genau, wer genau-Bree oder mein Gastvater-die Idee hatte, aber irgendwie haben sie dann eine Art Tombola mit den ganzen Suessigkeiten und Krims-Krams von Weihnachten veranstaltet. Ich habe (noch mehr)Schokolade (wenn ich das bis zu meiner Abreise nicht alles aufgegessen habe-was sehr wahrscheinlich ist- und noch genug Platz im Koffer habe-eher unwahrscheinlich-, finden sich in Deutschland bestimmt Abnehmer 😉 ) und einen „Happy-New-Year-Plastikloeffel“ bekommen. Den Loeffel darf ich nicht wegschmeissen, meinte Bree (die ploetzlich ganz verschwenderisch 😛 mit jeder anwesenden Person ein Polaroid-Foto machen wollte, aber ich schweife ab), der bringt Glueck…okaaaaaaay :D.
Spaeter war es dann endlich soweit: Passend zum Countdown bewegte sich die Kugel in New York abwaerts, bis sie um Punkt 12:00 den Boden beruehrte. Alle waren megaufgeregt, haben in kleine Papierpfeifen geblasen, sind aufgsprungen und haben sich umarmt. Welcome, 2017!
Habe ich erwaehnt, dass es letzte Woche so warm war? Na ja, jetzt hat es 5 Grad und Nieselregen…mal gucken, ob ich mich zum Laufen aufraffen werde. Am Nachmittag wollen wir als Familie ‚Sing‘ (Animationsfilm) im Kino angucken, morgen ist der letzte Ferientag… gemein,dass man in Bayern bis zum 6. frei hat..
Bis bald
Lilly

I wanna wish you a Merry Christmas, from the bottom of my heart

Hey,
heute (offensichtlich) mal etwas zu meinem Weinachten hier in den USA ;).
Wir haben die Feiertage zuhause verbracht, weil Bree leider noch nicht Auto fahren kann, denn sie kann nicht laenger als 10 Minuten sitzen.
Samstags haben wir mit der Familie meiner Gastmutter (meine drei Cousinen, Bea, meine Tante und mein Onkel und Grandmommy)gefeiert, am Sonntag mit der meines Gastvaters.

Am „Christmas Eve“ gab es zunaechst ein grosses Festessen mit „den ueblichen Verdaechtigen“ Makkaroni mit Kaesesosse, Huehnchen, Salat mit Ranchdressing, Kartoffelbrei und mehr. Danach kam dann die erste Bescherung Auch wenn der 24. in den USA „eigentlich“ noch nicht der Weihnachtstag ist, gab es da schon Geschenke. Bea und ich wurden zu „Weihnachtselfen“ ernannt und sollten die Geschenke der Reihe nach verteilen, was die ersten Runden beeindruckenderweise noch relativ gut geklappt hat, spaeter aber in einer exzessiven Geschenkorgie endete. Grandmommy musste extra nochmal zu sich nach Hause fahren, um ihre „Stockings“ zu holen: die typischen amerikansichen, riesen-grossen Socken, gefuellt mit „Kleiningkeiten“ wie Haargummis, Socken (das ist hier voll das grosse Ding-Socken zu Weihnachten)Make-up und Suessigkeiten. Irgendwie 😉 hat meine amerikanische Familie von meiner Macaron-Sucht mitbekommen, denn ich bekam welche von der Familie meiner Tante und von grandmommy geschenkt…hm….

Gestern morgen wurde ich um 7 von Bree zur eigentlichen Bescherung geweckt (hm…Schlafmangel koennte der Grund sein, warum ich heute bis halb 12 geschlafen habe…), die ja klassisch am Morgen des 25. ist. Von „Santa“ (meine Gasteltern) habe ich zwei warme Pullover, eine Kuscheldecke fuer den Rueckflug, zwei Kuechenhandtuecher mit Macarons bedruckt (Lieblingsgeschenk?!), Unmengen an Suessigkeiten(ich sage nur: Oreo-Schokolade) und vieles mehr bekommen. Bree wurde mit Schuhen und einer Polaroid-kamera beglueckt. Carson (mein Gastbruder) hat ein Modellauto bekommen, das natuerlich sofort im Garten ausprobiert werden musste, ich habe mich auch einmal versucht. Das ist schwerer, als es ausschaut. Das ist mir bei meiner Jogging-Runde am Nachmittag generell aufgefallen, dass viel mehr Kinder draussen waren und mit ihren neuen Spielsachen gespielt haben.

Abends kam dann die andere Seite der Familie, die ich jetzt nicht so gut kannte. „Papa Bill“ (der Vater meines Gastvaters) hatte ich schon oefters gesehen, dessen Lebenspartnerin ,den Bruder meines Gastvaters und dessen drei Toechter und Frau jedoch nur einmal kurz oder gar nicht. War aber nicht schlimm, ich bin schnell mit meiner anderen , sehr netten Tante in ein lustiges Gespraech ueber deutsches Essen gekommen (Ihr Vater war mit der Army in Erlangen stationiert, sodass sie dort fuer einige Jahre auf eine „High School“ ging). Nach einem erneuten Festessen mit Resten von vorgestern und neuem, hausgemachten Kartoffelbrei (Mama,wenn du das liest:Ich habe eine Blase am Daumen vom Kartoffleschaelen, *Mitleid heisch* :P) und von den Nachbarn vorbeigebrachter Schokolasagne … Nach einer kleinen (dritten) Bescherung sassen die Familien noch im Wohnzimmer und haben gequatscht. Es gab sich so viel zu erzaehlen!

Nach so viel Familie und Bescherung muss man sich natuerlich erstmal erholen, was wir heute machen. Gerade haben wir als Familie irgendeinen Animations-Film ueber zwei Hunde angeschaut, bald gibts ein verpaetetes Mittagessen (wenn Brunch der Mix aus Fruehstueck-Breakfast und Mittagessen-Lunch ist, wie heisst das dann ?Linner? ).

Bis bald,
Lilly

Schriftlicher Beweis gegen meine Faulheit (oh, und Frohe Weihnachten)

Hey,
meine Schwester denkt anscheinend, dass ich, weil ich seit Dienstag frei habe, hier nur auf der faulen Haut liege…aehem…ich liege gerade im Bett und schaue irgendeinen Weihnachtsfilm mit Bree und Savannah und habe 30 Minuten prokrastinieren auf Promi-Klatsch-Seiten gebraucht, bis ich mich dazu aufgerafft habe, diesen Eintrag zu schreiben….Meine Adventskalender-Aufgabe fuer heute war also, den ganzen Tag ueber produktiv zu sein und „nur“ 3 Stunden rumzuhaengen. Ich habe ja nicht mitgezaehlt, aber…
Stopp, eigentlich war ich heute sehr fleissig: Ich habe meine Weihnachtsgeschenke alle verpackt, mein Zimmer ein bisschen aufgerauemt, Waesche gewaschen (die sollte jetzt fertig sein, aber dafuer muesste ich ja aufstehen…:P)war joggen, habe Bree-wo noetig- geholfen und mit meinem Gastvater Donuts gebacken. Das ist bei ihm so eine Art Familientradition an Weihnachten. Er hat den Teig (nach Uralt-Rezept seiner Grossmutter) zubereitet, ich habe ihn ausgerollt und die Kreise ausgestochen, die er dann frittiert und in (Zimt-)Zucker gewaelzt hat. Gutes Teamwork! Und lecker sind die Dinger…Wir haben jetzt fuenf grosse Schuesseln voll mit Donuts, mehr als 100 Stueck…wer soll das alles essen? Morgen ist der Weihnachtsabend, bei dem ich Grandmommy kochen helfe, ausserdem sind gestern und heute Freunde der Familie mit Selbstgekochtem vorbeigekommen, um Bree nach ihrer OP zu unterstuetzen. Wir gehen also wortwoertlich im Essen unter…nennen wir es Weihnachtszeit ;).
So, den eigentlichen Zweck dieses Artikels, naemlich meiner Lieblingsschwester zu beweisen, dass ich einen super-produktiven Tag hatte habe ich doch jetzt erfuellt, oder? Gut, dann kann ich mich ja jetzt mal auf den Film konzentrieren, ich habe naemlich keinen Peil, worum es ueberhaupt geht.

Oh by the way: Ich wunesche jedem, der das hier liest-Familie, Freunde, Bekannte-wer auch immer- ganz frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Fuehlt euch gedrueckt!

Alles Liebe (und bis bald, der Standard-Verabschiedung muss ja die Treue gehalten werde ;)),
Lilly

Ein etwas anderes Thanksgiving

Hey,
wie schon im letzten Beitrag gespoilert, habe ich Thanksgiving mit meiner amerikanischen Grossfamilie (Bree, meiner Gastmutter, Gastvater, meinem Gastvater, meiner Tante, meinem Onkel, Bea, meinen 3 Cousinen, Grandmommy, meiner anderen Tante und einer Freundin von ihr-14 Leute insgesamt) in Disneyworld in Florida gefeiert. Wir sind dienstags nach der Schule losgefahren, nachts um drei im Hotel angekommen um zehn wieder losgefahren, um nachmittags in Orlando anzukommen.

Disneyworld hat vier Themenparks: Magic Kingdom, Animal Kingdom, Epcot und Hollywood Studios. Am ersten Tag (von dem ja nicht mehr so viel uebrig war) sind wir ins Magic Kingdom gegangen, dem aeltesten Park, in dem es um die Charaktere aus den Disneyfilmen geht: Mickey Maus-klar, Cinderella, Winnie Pooh, Schneewittchen, und und und. Alle Attraktionen kann man (meiner Meinung nach) grob in drei Kategorien gliedern: Themenfahrten, wo man in einem Boot/Wagen sitzt und durch eine Kunstwelt aus dem jeweiligen Film faehrt, Achterbahnen und Shows (mit Film -teilweise 3D, Musik, Schauspielern… ). Ach, und natuerlich Fressbuden. Passend zum Thanksgiving am naechsten Tag gab es ein grosses Feuerwerk am Abend.
Nach dem ersten Tag waren wir alle megamuede und sind sofort ins Bett gefallen.

Tag zwei begann im Animal Kingdom mit einer Achterbahn „durch den Mount Everest“. Wir sind extra frueh aufgestanden, damit die Wartezeit nicht zu lang wird und sind sogar zweimal gefahren. Das Anstehen ist generell so eine Sache. Zur falschen Zeit kann man schon mal 2 Stunden fuer eine Attraktion anstehen. Aber man kann ja optimieren: frueh aufstehen oder auf die Disneywrold-App gucken, die Wartezeiten abschaetzt. Ausserdem gibt es noch sogenannte Fastpasses. Das ist sozusagen organisiertes, legales Vodraengeln. Jeder bekommt 3 pro Tag, mit denen man die lange Schlange ueberspringen kann und sich in dei Fastpass-Schlange einreiht. Bloed bloss, dass jeder das bei den besonders beliebten Attraktionen macht und man dann schon mal eine halbe Stunde mit Fastpass wartet.
Wir sind im Animal Kingdom noch viele Attraktionen unter -anderem eine Wasserrutsche- gefahren und waren auf einer „Safari“. Dabei sind wir in einem grossen Truck durch den im Park integrierten Zoo gefahren und sind den Giraffen, Zebras, Elefanten, Affen und mehr sehr nahe gekommen. Natuerlich waren die Loewen durch einen Wassergraben von uns getrennt.
Nachmittags sind wir in den Epcot-Park, der Sektoren mit Miniatur-Nachbildungen der Laender der Welt enthaelt, was ich sehr suess fand. Wir hatten leider nicht so viel Zeit, weil wir einen Fastpass fuer die Eiskoenigin-Attraktion („Frozen“) in Norwegen gebucht (!)hatten. Aber fuer einen Abstecher nach Deutschland (Okotberfest-Klischees, haha) und Frankreich (hmmmm…ein Himbeermacaron) hat es noch gereicht. Zum kroenenden Abchluss sind wir mit Sxxxx (kunstname einer Fluggesellschaft, den ich leider vergessen habe, weiss nur noch, dass er mit S begann) auf „Weltreise“ gegangen. Man sass in einer Flugzeug-Nachbildung und wurde in eine Simulation hereingefahren. An den Aussenwaenden der Kuppel, in der wir uns befanden, wurde Film, Musik und Gerueche so ueberzeugend gemischt, dass man den Eindruck hatte, ueber den Eiffelturm, Wuestenlandschaften, Blumenwiesen, die Antarktis, Taj Mahal oder Schloss Neuschwanstein zu fliegen. Klingt jetzt wahrscheinlich komnisch in der Beschreibung, war aber ein echte wundervolles Erlebnis.
Naechster (und leider auch letzter) Tag: Vormittags Magic Kingdom, nachmittags Hollywood Studios- Thema: Hollywoodfilme. Dort steckten wir mal eben in einer Attraktion fuer eine Stunde aufgrund „technischer Schwierigkeiten“ fest. Ich fands aufregend, alle anderen waren genervt. Bree hat die ganze Familie zu einem Frozen-Singalong geschleppt. Das ist ein Mix aus Theater, Film und Karaoke ueber den Film „die Eiskoeningin (Frozen)“, den ich davor leider nicht gesehen hatte. Unerwarteterweise hat mir diese Veranstaltung mega gut gefallen, auch wenn ich die Songs und den Film nicht kannte (was Bree und ich Sonntagabend nachgholt haben). Danach sind wir noch zweimal (!) den Rock’n Rollercoaster gefahren (eine Achterbahn mit Loopings, im Dunkeln, mit Rockmusik) und eine Art Freier-Fall-Ding (Name vergessen), bei dem man „in einem verrueckten Aufzug feststeckte“.

Samstag mussten wir leider die 10 Stunden lange Heimreise -zurueck ins kalte North Carolina- antreten.

Sonntag war Grandmommys Geburtstag. Weil wir in Disneyworld nicht wirklich ein Thankgiving-Essen hatten, haben wir eine Ueberraschungsparty fuer sie damit kombiniert. Es gab ganz klassisch Truthahn, eine klossartige Masse (Name vergessen-zu viel Eindruecke auf einmal in der letzten Woche) und Preiselbeeren dazu, die Mac’n’Cheese (Makkaroni mit Kaesesosse) meiner Gastmutter, Bohnen-Casserolle, Heferollen, Kartoffelbrei, Cookies und meine selbstgebacken Apfel-Karamell-Cupcakes. Lecker ! Im Anschluss an das Essen hat die ganze Familie das Panthersspiel angeschaut, die Jungs haben leider knapp verloren. Das waren aufregende Ferien!

Bis bald,
Lilly

Keep Pounding, Panthers ! & Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub!

Hey, leider kann ich mich momentan nicht in meinen Blog einloggen, weil mein Chromebook die Seite als “ausserschulisch” identifiziert hat. Ich habe aber die Bibliothekarin um Hilfe gebeten und poste dann dieses “Textmonster”, wenn das Problem behoben ist.

Keep Pounding, Panthers! (14.November, Tags: Football, Essen)
Gestern hat mich meine Gastfamilie zu einem Footballspiel der Panthers mitgenommen. Gut gestaerkt mit heisser Schoki und Pancakes und dick eingemummelt (es hatte ca. 5 Grad) kamen wir im riesengrosse Stadium in Charlotte an. Mein Gastvater war-zu Recht- sehr stolz auf die Plaetze, die er uns ergattert hat: Zweite Reihe von ganz unten (sehr nah am Spielfeld, man konnte gut sehen) ,an der kuerzeren Seite des Footballfeldes (wenn man es sich wie ein Rechteck vorstellt), sosodass wir dann die Touchdowns hautnah miterleben nnten und auch sonst einen ausgezeichneten Blick auf das Spielfeld hatten. Am besten hat mir das Maskottchen, Ueberraschung-ein Panther , gefallen. Fuer die Watergrils hatte , denn dunsere Highschool Pirates.

Was abgesehen davon noch passiert ist: Donnerstag haben wir (Speise-)Eis in Chemie hergestellt, um uns auf den Test heute vorzubereiten…lecker. Natuerlich musste mit den Daten aus dem “Experiment” dann aber auch chemisch gerechnet werden.
Freitag war Veterans Day, also frei. Vormittags skypte ich sehr lange mit meiner Freundin Lisa; abends besuchten Bree und ich ihre Freundin Sydney und machten ein Lagerfeuer mit ihrer Familie, wo ich das erste Mal amerikanische S’mores (Sandwich bestehnd aus zwei waffelaehnlichen Cracker mit einem geroesteten Marshmallow und einem Stueck Schokolade in der Mitte) gegessen habe. Das war so lecker, dass ich gleich fuenf Stueck verdruecken musste ;).
Samstags war ich mit Steph (meiner Gastmutter) und ihrer Freundin Iris in einem Staedtchen zwei Stunden von Indian Trail entfernt, um die dreistoeckige Torte fuer die Goldene Hochzeit der Eltern von Freunden von ihr abzuholen. In der Baeckerei goennte ich mir ein (sehr leckeres) Schokoladeneclair, Iris und Steph kauften sich Zimtrollen. Die Rueckfahrt mit dem Ding im Kofferraum war ein Abenteuer! Bei jedem Schlagloch und jeder Kurve mussten wir Angst haben, dass das teure Kunstwerk beschaedigt werden koennte. Zusaetzlich hat Steph die Klimaanlage fuer unser “Baby” so sehr aufgedreht, dass ich trotz Decke auf der Rueckbank gefroren habe.
Die Muehe hat sich aber gelohnt. Auf der Feier abends ass ich gleich zwei Stuecke von dem Meisterwerk. Ansonsten war es anfangs nicht so toll, weil ich halt keinen von den Gaesten wirklich kannte. Gegen acht kam Bree von ihrer College-Besichtigungstour., dann wurde es lustiger, als ich versuchte, sie zum Tanzen zu ueberreden und unerwarterweise Erfolg hatte.

Heute nachmittag mache ich mit dem “Girls in Stem Club” einen kleinen Ausflug zur Grundschule, wo wir versuchen, 6-10 Jaehrige Maedels fuer Naturwissenschaften zu begeistern, indem wir kleine Experimente mit ihnen machen werden. Da freue ich mich drauf.

Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub! (17.November, Tags: Cheerleading)

Gestern war das erstes Basketballspiel, bei dem ich 3 Stunden lang- fuer das weibliche und dann maennliche Varsity Team gecheert habe (ich weiss, schreckliches Denglisch, aber “ich habe Cheerleading gemacht” ist so umstaendlich und “anfeuern” koennte auch heissen, dass ich mir das Spiel bloss als “Fan” anschaue,hm, schwierig…. )Ich war mega aufgeregt, weil alle in meinem Team ausser mir und und einem anderen Maedchen letztes Jahr schon im Team waren und dementsprechend alles draufhatten.
Die “Quarter-Cheers” liefen sehr gut, haben wir ja auch zigmal geuebt. Das ist eine Kombination aus Cheer (Sprechgesang mit Bewegungen) und Beat (Klatschen und Stampfen), die wir in den Pausen zwischen den beiden Haelften einer Halbzeit auf dem Feld zeigen. Wir werden auch eine Halbzeit-Show mit Stunts machen, aber bis jetzt war keine Zeit, um das einzustudieren.
Der andere Teil von “Basketball-Cheerleading” findet sitzend auf der Tribuene statt und besteht auch wieder aus Cheers und Beats (steigern die “Spannung”), wovon es je gefuehlte tausend gibt. Das fiel mir dann schwerer, weil wir einige Cheers erst gestern oder sogar kurz vor dem spiel durchgesprochen haben. Ich habe dann einfach versucht, mitzukommen, den Rhythmus dest Stampfen und die Worte des Sprechgesangs zu ignorieren und immerhin die Handbewegungen zu machen. Denn da ist es am offensichtlichsten, wenn man rauskommt. Das war ein bisschen frustrierend, aber hey: Uebung macht den Meister! Und ich werde jetzt zwei Spiele und ein- bis zweimal Training pro Woche haben, sollte das also bald draufhaben.

Juhuu (18.November 2016) Ich sitze gerade in Sportmedizin, wir sollen eigentlich unsere Notizen fuer den Test am Montag noch mal durchgehen, aber jeder quatscht oder surft im Internet mit den Chromebooks. Und So, offensichtlich hat es geklappt, ich kann mich wieder in meinen Blog einloggen 🙂 Juhuu !

Welcome to New York !

Hey,

mein erster Beitrag aus den USA,in dem ich ueber meine Zeit in NYC und bei der Gastfamilie berichten werde.

Zuerst gings mit dem Flieger nach Duesseldorf. Dort habe dann ich die anderen aus der New York-Ayusa-Gruppe getroffen. Nach einem achteinhalbstuendigen Flug und einer kurzen Busfahrt sind wir endlich in unserem Hotel in Newark, neben dem Flughafen angekommen. Essen, Duschen, Bett- wir waren so muede von der Reise.

Gut ausgeschlafen und voller Erwartungen fuhren wir mit unserem Bus nach Manhattan. Erste Station: Central Park. Dort sind wir ein bisschen spazieren gegangen und haben uns das John Lennon Memorial angeschaut. Danach gabs eine kleine Bustour durch Manhattan und Mittagessen. Gut gestaerkt entdeckten wir China Town und spazierten ueber die Brooklyn Bridge. Es war so heiss! Jeder war froh, wieder im Bus zu sitzen. Nach dem Abendessen im Hard Rock Café ( ich versteh den Hype nicht-obwohl:es gibt dort freies Wlan, eine Toilette und Musik 🙂  ) haben wir einen wunderschoenen Blick ueber Manhattan auf dem Rockefeller Center genossen. Awesome!

Naechster und leider auch schon letzter Tag: 9/11 Memorial und World Trade Center-leider hatten wir nur wenig Zeit, da wir rechtzeitig zur Bootsfahrt am Hafen sein mussten. Das hat sich dafuer aber wirklich gelohnt, wir haben die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan vom Boot aus gesehen. Mittag haben wir im Hafen gegessen und sind anschliessend mit dem Bus nach Coney Island gefahren. Das ist ein Vergnuegungspark am Strand von Brooklyn. Ich bin zwei Achterbahnen gefahren (es war sehr teuer) und anschliessend ein bisschen am Strand entlang spaziert.Coney Island war so cool, ich wuerde fast sagen, es hat mir dort am besten gefallen.

Nach dem Abendessen (die Amis haben zusaetzlich zur italienischen Pizza noch so eine komische Sorte, die mehr wie Kuchen ist- nicht so mein Fall) hatten wir noch knapp drei Stunden zum Shoppen am Times Sqare. Ich habe nichts ausser einem Cookie und einem Brownie gekauft, wir sind mehr dort entlang gelaufen und haben uns die ganzen bunten Anzeigetafeln, die Strassenkuenstler und die Leute angeguckt, auch nicht schlecht.

Leider kam am naechsten Morgen der Wake-up Call um vier und wir mussten zum Flughafen fahren. Nach ein bissschen Chaos am Flughafen konnte ich wenigstens ein bisschen im Flugzeug schlafen, obwohl ich sehr aufgeregt war, meine Gastfamilie zu treffen. Sie haben mich und Bea, meine deutsche Gastcousine, die auch in NY mit war, total suess empfangen. Bree hat sogar ein Schild gebastelt: „Willkommen (sie hat gegoogelt) in North Carolina, Lilly“.

Danach haben wir Fruehstueck/Mittagessen  gegessen und meine Betreuerin von Ayusa getroffen.

Sonst ist in den letzten drei Tagen so viel passiert: Neue Leute ( Brees Cousinen-Bea ist deren Gastschueler, Brees Grandma, ihre Freunde) kennen lernen, Alexas( eine der Cousinen) Birthdayparty, einkaufen, hockey Tryouts ( cooler Sport, I love it, super zum Dampf ablassen) und vor allem : Essen. Am liebsten mag ich die Cookies( White Cocolate and Macadamia), sonst essen die Amis, ganz dem Klischee entsprechend, sehr viel Fast Food und kochen sehr wenig. Aber ich habe mit Bree ausgemacht, dass wir einmal die Woche zusammen kochen warden.

Auch wenn ich grad im Moment ausser dem Blog nichts zu tun habe, habe ich keine Lust mehr. Vielleicht backe ich noch Cookies oder Muffins mit Bree.

Bis bald,

Lilly