Nur fliegen ist schoener

Hey,
heute haben wir Cheerleading-Fotos fuers Jahrbuch aufgenommen und hatten (fuer mich) das letzte Mal Training, wobei wir einen neuen Quarter-Cheer mit Stunt eingeuebt haben. Dabei sind immer (oder meistens ) vier Leute beteiligt: Zwei Bases (Basis),die einen Flyer an je einem Fuss festhalten und auf ihren Haenden „tragen“ und einen Backspot, der die Fuesse des Flyers festhaelt und somit dessen Gewicht von den Fuessen der Bases nimmt. Bisher war ich immer Backspot, aber zur Feier des Tages durfte ich heute bei einem einfachen Stunt (Elevator heisst der) Flyer sein. Ich hatte Glueck,dass es gerade so nicht aufging, sodass noch ein Flyer benoetigt wurde (sorry fuer all die Wortwiederholungen, aber mir faellt keine Umschreibung ein) .Dabei stuetze ich mich an den Schultern der Bases ab, springe auf ihre Haende (prep position), werde mithilfe des Backspots hochgehoben und stehe dann auf Schulterhoehe der Bases. Laecheln und „go pirates!“. Beim „bump down“ gehts wieder runter in die prep position und dann zurueck auf den Boden. Ich muss sagen,das schaut einfacher aus, als es tatsaechlich ist. Das erste Mal war eine sehr wackelige Angelegenheit, es wurde aber mit viel Uebung immer besser,sodass wir am Ende des Trainings den Stunt in einen Cheer eingebaut haben, den wir am Mittwoch (letztes Heimspiel am Tag vor meinem Flug) vorfuehren werden.
Da war ich sehr stolz drauf!
Gestern war schulfrei (auch wenn ich ehrlich gesagt nicht weiss, warum, es war irgendwie feiertag), sodass ich mit Emilee bei Discovery place war. Das ist so eine Art Science-geek-ausprobier-anfass-museum, das eigentlich vor allem fuer Kinder gedacht ist. Daran haben wir uns nicht stoeren lassen und hatten viel Spass.
Morgen gehts los mit unserem Finals mit Chemie. Es ist nicht so, dass ich aufgeregt waere, das zaehlt ja eh nicht, ich habe nur keine Lust, mich dafuer anzustrengen und einen Test zu schreiben, aber ich werde es ueberleben. Mein Schwesterherz schreibt morgen Englischschulaufgabe, wir sitzen also im selben Boot ;-). Ich drueck dir die Daumen <3
So, jetzt muss ich ins Bett sonst schlafe ich morgen mitten in der Reaktionsgleichung ein :-).
Bis bald,
Lilly

„Go!Fight!Win!“ !?

Hey,
heute ein bisschen was ueber mein kreatives Fruehstueck heute morgen (so eine tolle Moeglichkeit, ueber Essen zu schreiben, muss doch genutzt werden 😉 ), das Basketballspiel gestern abend und meine Plaene fuers Wochenende.

Das Wichtigste zuerst: Mein Fruehstueck. Nach der Lektuere einiger Koch-/Backbuecher und der Entdeckung vor ungefaehr einem Monat, dass man Spiegeleier in der Mikrowelle machen kann (Ei in Form aufschlagen, 1:20 Minuten „kochen“, fertig), kam mir heute morgen die brilliante Idee zu einem Fruehstueckssouffle. Wir haben noch einige Buckeyes von Sylvester uebrig (Fett und Zucker haelt sich ja ewig), die ich sozusagen als Art „Backmischung (Butter, Erdnussbutter, ein bisschen Zucker, Schokolade) verwendet habe. Vermischen mit einem Ei und einem Essloeffel Kakaopulver fuer den Schokisuchti in mir, in die Form giessen, toppen mit Aepfelstueckchen und Walnuessen (die ich sowieso fuer meine Lunchbox fertig gemacht habe), rein in die Mikro, und….Trommelwirbel: fertig war mein leckeres Fruehstueck, das man (abgesehen von dem Zucker und der Schoki in den Buckeyes) doch fast schon gesund nennen koennte, oder 😀 ?

Zweiter Punkt: Basketballspiel (von den Jungs, nichts gegen die Maedels, aber sie koennen einfach nicht so schnell rennen und hoch springen, sodass das Spiel der Jungs eigentlich immer aufregender ist). So wie eigentlich immer, lagen die Jungs am Anfang in Fuehrung, haben dann jedoch stark nachgelassen und lagen -bis nah der 3. Quarter-Pause mit 10 Punkten hinten. Diesen Rueckstand haben sie dann jedoch aufholen koennen und wortwowertlich in der letzten Millisekunde den entscheidenden Korb geworfen. Das war ein Adrenalinschub pur fuer uns Cheerleader! Wir haben gejubelt wie wild, sind auf- und abgehuebpft und waren mega aufgekratzt.

In diesen Momenten faellt es natuerlich leicht, als Cheerleader froehlich und aufgedreht zu wirken. Beim Spiel der Maedchen davor war das ein bisschen schwieriger, weil sie um ehrlich zu sein echt schlecht gespielt haben. Keine Deckung in der Abwehr, wenig Motivation im Angriff. Unser (Cheerleading-)Coach meinte dann, wir sollen doch bitte ein bisschen motivierter unsere Puschel schwingen. Vor allem bei den Quartercheers und dem Tanz, wenn wir auf dem Spielfeld sind und die Leute zuschauen, sollen wir mehr anfeuern. Denn unmotivierte Cheerleader=unmotivierte Spieler=unmotivierte Zuschauer. Obwohl es mir jetzt auf dem Spielfeld nicht so schwer faellt, so zu tun, als ob es mir Spass macht, denn das tut es echt. Vor allem wenn wir dann den Beat „machen“ oder tanzen und mein Koerper die Bewegungen wie von selbst, auf Autopilot ausfuehrt, ich den Beat des Liedes wortwoertlich spueren kann-dann bewegen sich meine Mundwinkel automatisch nach oben.
Wenn wir oben in der Tribuene sitzen, ich muede bin und es offensichtlich wird, dass dieses Spiel nicht mehr zu gewinnen ist, dann komme ich mir mit „Go!Fight!Win!“ fast ein bisschen albern vor. Aber so ist das halt.Man muss als Cheerleader motiviert wirken, auch wenn man es nicht ist. Ich kann mir richtig vorstellen, wie einige Leute (Schwesterherz, aehem…;)) jetzt denken, dass das ja so oberflaechlich amerikanisch ist. Aber so ist das halt hier als Cheerleader.

Letzter Punkt: Am Wochenede (Samstag und Sonntag) machen Grandmommy, Bea und ich einen Ausflug nach Wilmington, eine Kuestenstadt etwa 3-4 Autostunden entfernt. Wir werden Gmas Bruder besuchen, haben sonst aber noch keine Plaene gemacht. Meine waeren: durch die wunderhuebsche historische Altstadt und am Strand entlang spazieren, ein bisschen shoppen und zwischendurch ein Eis. Mal gucken, wie das aufgehen wird, weil Grandmommy leider nicht so lange am Stueck laufen kann. Ich freue mich auf jeden Fall darauf und werde selbstverstaendlich berichten :).

Schoenes Wochenende an alle, die das hier lesen und bis bald,
Lilly

Cheesecake Factory

Hey,
der Besuch in der Cheesecake-Factory (Gutschein zu Weihanchten-ein Cheesecake kostet 7-8$)) mit Alexa (aelteste Cousine) gestern Abend hat mir wortwoertlich den ersten Schultag versuesst.

Ich bin davor extra laufen gegangen, um Platz in meinen Magen zu machen ;). Das Restaurant selbst ist mit hoher, verzierter Decke und huebscher Deko sehr luxurioes enigerichtet, man fuehlt sich dann irgendwie ganz besonders :).
Alexa und ich haben uns frittiertes Gemuese (Zucchini, Pilze, Avocado) als Vorspeise geteilt, um dann bei den Cheesecakes so richtig reinhauen zu koennen. Ich hatte einen sehr cremigen Cheesecake mit weisser Schokolade und Himbeersausse, Alexa hat sich eine Erdnussbutter-Schokolade-Bombe gegoennt. Auf beiden Koestlichkeiten war noch ein grosser Batzen Schlagsahne. Ich war im siebten Himmel!
Alexa hat nach der Haelfte aufgegeben und mir den Rest ueberlassen… ich helfe gerne 😛 .Fuer meine Gastfamilie habe ich einen Oreo-Cheesecake mitgenommen, bin ich nicht nett :P?
Einerseits war der Cheesecake einfach megalecker, andererseits war es auch sehr schoen, mal alleine Zeit mit Alexa zu verbringen (die noch Winterferien vom College hat) und im Auto zu quatschen. Jetzt kann ich mich gar nicht mehr zwischen ihr und Savannah entscheiden, wer meine Lieblingscousine ist. Das muss ich ja aber zum Glueck auch nicht ;).

Heute habe ich ein Auswaertsspiel, morgen Cheerleading-Training und am Freitag ein Heimspiel. Danach erstmal ein verdientes Wochenende!

Bis bald,
Lilly

Meine Ferien und Frohes Neujahr!

Hey,
heute gibt es-verglichen mit dem letzten-dem Weihnachtsbeitrag-nichts all zu Aufregendes zu berichten, ausser, wie ich den Rest meiner Ferien verbringe.
Bree geht es langsam besser, sie nimmt immer noch fleissig Schmerzmittel und hat das Haus vorgestern zum ersten Mal verlassen, um mich vom Basketballspiel abzuholen. Meine Gasteltern arbeiten beide, meine Gastmutter in der Firma, mein Gastvater zu Hause, um fuer Bree da zu sein, die ausser ‚Criminal Minds‘ gucken leider nicht wirklich viel machen kann.
Weil ich nicht den ganzen Tag fernsehen oder YouTube-Videos gucken kann, ohne vor Langeweile zu sterben, versuche ich, mich so gut wie es geht selbst zu beschaaeftigen. Ich bin diese Ferien schon mehr als 20 Meilen gelaufen, lese sehr viel, habe oft Geige geuebt. Manchmal hatten wir auch Freunde der Familie zum Abendessen da, das war ganz nett.
Dienstag war ich mit Emilee Eislaufen. Weil wir beide eher mittelmaessig begabt sind 😛 , sind wir so langsam gefahren, dass wir nicht Gefahr liefen, hinzufallen und auch gut dabei quatschen konnten. Danach waren wir mit ihrer Mutter bei Ben&Jerry’s. Fuer alle, die’s interessiert: Ich hatte eine Kugel The Tonight Dough (Mischung aus Brownieteig mit Erdnussbutter) und Cookie Dough mit Sahne obendrauf…hmm… die Kugeln sind hier-verglichen mit deutschen Massstaeben-riesig :P. Eigentlich wollte mir ihre Mutter nur den Macaron-Stand in der Mall zeigen (Ergebnis:ein Schokoladenmacaron,ein Vanillemacaron und ein Erdbeer-Milkshake-Macaron; fuer 8$ ganz schoen teuer, es lohnte sich dennoch!) aber wie das mit drei weiblichen Personen in einer Shoppingmall so ist, konnten wir der Versuchung nicht widerstehen. Ich habe bei Lush (ein Naturkosmetikshop mit Seifen, Gesichtsmasken und mehr) eine Badekugel fuer Bree gekauft (und ganz vergessen, dass sie nach ihrer OP fuer einige Monate nicht baden darf). Bei the body shop gab es nach Weihnachten einen grossen Sale, 5$ fuer eine grosse Bodybutter, da musste ich doch zuschnappen :). Zum Glueck gab es zu Weihnachten den einen oder anderen Geschenkgutschein, sodass mein Geldbeutel nicht zu sehr leiden musste.
Mittwoch wollte ich eigentlich mit Alexa (aelteste Cousine) in die Cheesecake Factory gehen (Gutschein zu Weihnachchten), ihre beste Freundin hatte aber am Dienstag ihren 21. gefeiert, sodass sie noch nicht wieder fit und in Kaesekuchen-Stimmung war. Wir haben das jetzt auf naechsten Dienstag verschoben, Mittwoch wurde also ein Gammel-Tag.
Am Donnerstag hatte ich eine Art verpaetete Weihnachtsfeier mit meinem Cheerleading-Team bei Panera-Bread (Art Baeckerei-Resateurant-gute Cookies-, fuer das ich auch einen Gutschein bekommen habe). Wir haben auch gewichtelt, aber auf eine (fast) noch originellere Art und Weise als White Elephant (Stichwort Hockey-Party, Geschenke stehlen) : Jemand hat einen (vorgefertigten) Text vorgelesen, in dem die Woerter right (rechts), left (links) und across (gegenueber) ueberdurchschnittlich haeufig vorkamen und wir mussten die Geschenke dann in die jeweilige Richtung reichen. War sehr lustig, ich habe letzendlich Socken und (noch mehr…uff..) Suessigkeiten bekommen. Danach hatten wir-ungewoehnlicherweise in den Ferien- ein Basketballspiel, das sowohl Jungs als auch Maedchen (endlich mal wieder) gewonnen haben.
Gestern (Freitag) war ich mit Bea in der Buecherei von Indian Trail. Eigentlich wollten wir ja die ganze Zeit lesen (ich zumindest ;)), haben uns dann aber irgendwie immer wieder verquatscht… Auf jeden Fall fand ich es schoen, mal in eine amerikanische Bibliothek reinzugucken.
Heute ist der Geburtstag meiner Gastmutter, weswegen es von meinem Gastvater hausgemachte Red Velvet-Pancakes zum Fruehstueck gab, Lecker! Ich werde fuer sie spaeter noch Buckeyes machen-Das sind so Art Pralinen aus Erdnussbutter, Butter und Puderzucker, umhuellt von Schokolade. Als ich mit Grandmommy Weihnachtsplaetzchen gebacken habe, kamen die Buckeyes fast am besten in der Familie an, vor allem meiner Gastmutter haben sie gut geschmeckt, weswegen ich ihr heute eine Freude damit machen moechte.
Gleichzeitig ist heute ja auch Sylvester, was hier aber nicht so gross wie in Deutschland gefeiert wird. Boeller (ver)kaufen ist in North Carolina per Gesetz verboten, nicht mal Wunderkerzen konnte man im Supermarkt kriegen. Wir werden wahrscheinlich einfach eine Familienfeier mit Beas Gastfamilie (meine Tante ist die Schwester meiner Gastmutter) haben.
Es ist ein komischer Gedanke, dass 2017 in Deutschland 6 Stunden frueher beginnen wird…
Ich wuensche jedem, der das liest,

1 erfolgreiches neues Jahr, 12 gesunde Monate, 52 schöne Wochen, 365 tolle Tage, 8760 angenehme Stunden und 525.600 glückliche Minuten.

Viel Spass beim Feiern!

Bis bald,
Lilly

Keep Pounding, Panthers ! & Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub!

Hey, leider kann ich mich momentan nicht in meinen Blog einloggen, weil mein Chromebook die Seite als “ausserschulisch” identifiziert hat. Ich habe aber die Bibliothekarin um Hilfe gebeten und poste dann dieses “Textmonster”, wenn das Problem behoben ist.

Keep Pounding, Panthers! (14.November, Tags: Football, Essen)
Gestern hat mich meine Gastfamilie zu einem Footballspiel der Panthers mitgenommen. Gut gestaerkt mit heisser Schoki und Pancakes und dick eingemummelt (es hatte ca. 5 Grad) kamen wir im riesengrosse Stadium in Charlotte an. Mein Gastvater war-zu Recht- sehr stolz auf die Plaetze, die er uns ergattert hat: Zweite Reihe von ganz unten (sehr nah am Spielfeld, man konnte gut sehen) ,an der kuerzeren Seite des Footballfeldes (wenn man es sich wie ein Rechteck vorstellt), sosodass wir dann die Touchdowns hautnah miterleben nnten und auch sonst einen ausgezeichneten Blick auf das Spielfeld hatten. Am besten hat mir das Maskottchen, Ueberraschung-ein Panther , gefallen. Fuer die Watergrils hatte , denn dunsere Highschool Pirates.

Was abgesehen davon noch passiert ist: Donnerstag haben wir (Speise-)Eis in Chemie hergestellt, um uns auf den Test heute vorzubereiten…lecker. Natuerlich musste mit den Daten aus dem “Experiment” dann aber auch chemisch gerechnet werden.
Freitag war Veterans Day, also frei. Vormittags skypte ich sehr lange mit meiner Freundin Lisa; abends besuchten Bree und ich ihre Freundin Sydney und machten ein Lagerfeuer mit ihrer Familie, wo ich das erste Mal amerikanische S’mores (Sandwich bestehnd aus zwei waffelaehnlichen Cracker mit einem geroesteten Marshmallow und einem Stueck Schokolade in der Mitte) gegessen habe. Das war so lecker, dass ich gleich fuenf Stueck verdruecken musste ;).
Samstags war ich mit Steph (meiner Gastmutter) und ihrer Freundin Iris in einem Staedtchen zwei Stunden von Indian Trail entfernt, um die dreistoeckige Torte fuer die Goldene Hochzeit der Eltern von Freunden von ihr abzuholen. In der Baeckerei goennte ich mir ein (sehr leckeres) Schokoladeneclair, Iris und Steph kauften sich Zimtrollen. Die Rueckfahrt mit dem Ding im Kofferraum war ein Abenteuer! Bei jedem Schlagloch und jeder Kurve mussten wir Angst haben, dass das teure Kunstwerk beschaedigt werden koennte. Zusaetzlich hat Steph die Klimaanlage fuer unser “Baby” so sehr aufgedreht, dass ich trotz Decke auf der Rueckbank gefroren habe.
Die Muehe hat sich aber gelohnt. Auf der Feier abends ass ich gleich zwei Stuecke von dem Meisterwerk. Ansonsten war es anfangs nicht so toll, weil ich halt keinen von den Gaesten wirklich kannte. Gegen acht kam Bree von ihrer College-Besichtigungstour., dann wurde es lustiger, als ich versuchte, sie zum Tanzen zu ueberreden und unerwarterweise Erfolg hatte.

Heute nachmittag mache ich mit dem “Girls in Stem Club” einen kleinen Ausflug zur Grundschule, wo wir versuchen, 6-10 Jaehrige Maedels fuer Naturwissenschaften zu begeistern, indem wir kleine Experimente mit ihnen machen werden. Da freue ich mich drauf.

Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub! (17.November, Tags: Cheerleading)

Gestern war das erstes Basketballspiel, bei dem ich 3 Stunden lang- fuer das weibliche und dann maennliche Varsity Team gecheert habe (ich weiss, schreckliches Denglisch, aber “ich habe Cheerleading gemacht” ist so umstaendlich und “anfeuern” koennte auch heissen, dass ich mir das Spiel bloss als “Fan” anschaue,hm, schwierig…. )Ich war mega aufgeregt, weil alle in meinem Team ausser mir und und einem anderen Maedchen letztes Jahr schon im Team waren und dementsprechend alles draufhatten.
Die “Quarter-Cheers” liefen sehr gut, haben wir ja auch zigmal geuebt. Das ist eine Kombination aus Cheer (Sprechgesang mit Bewegungen) und Beat (Klatschen und Stampfen), die wir in den Pausen zwischen den beiden Haelften einer Halbzeit auf dem Feld zeigen. Wir werden auch eine Halbzeit-Show mit Stunts machen, aber bis jetzt war keine Zeit, um das einzustudieren.
Der andere Teil von “Basketball-Cheerleading” findet sitzend auf der Tribuene statt und besteht auch wieder aus Cheers und Beats (steigern die “Spannung”), wovon es je gefuehlte tausend gibt. Das fiel mir dann schwerer, weil wir einige Cheers erst gestern oder sogar kurz vor dem spiel durchgesprochen haben. Ich habe dann einfach versucht, mitzukommen, den Rhythmus dest Stampfen und die Worte des Sprechgesangs zu ignorieren und immerhin die Handbewegungen zu machen. Denn da ist es am offensichtlichsten, wenn man rauskommt. Das war ein bisschen frustrierend, aber hey: Uebung macht den Meister! Und ich werde jetzt zwei Spiele und ein- bis zweimal Training pro Woche haben, sollte das also bald draufhaben.

Juhuu (18.November 2016) Ich sitze gerade in Sportmedizin, wir sollen eigentlich unsere Notizen fuer den Test am Montag noch mal durchgehen, aber jeder quatscht oder surft im Internet mit den Chromebooks. Und So, offensichtlich hat es geklappt, ich kann mich wieder in meinen Blog einloggen 🙂 Juhuu !

Happy Halloween

Happy Halloween !
Als „Erfinder“ des grossen Wirbels darum feiern das die Amerikaner natuerlich dementsprechend gross: Die ganze Nachbarschaft war schaurig-schoen dekoriert, wir, meine Gastfamilie und ich, sassen auf Klappstuehlen vor dem Haus und warteten auf suessigkeitenhungrige Monster. Auch wenn es da eigentlich noch gar nicht richtig dunkel war, ging es gegen sechs mit den kleineren Kindern los. Sie liefen zoegernd auf uns zu, sagten schuechtern ihr Spruechlein „Trick or Treat“, um dann mit einer Handvoll Suessigkeiten belohnt zu werden. Meine Gastfamilie hatte einen „Halloweenzug“ aufgestellt, Halloweenlieder toenten aus einem Lautsprecher und mein Gastvater hatte aus einer E.T.-Maske, Klamotten und leeren Kuechenrollen einen „echten“ E.T.gebastelt. Bree hat mit grosser Muehe versucht, die Kinder davon zu ueberzeugen, dass E.T. lebt, indem sie sagte, er koenne sprechen und mein Gastvater hat dann vom Handy ueber die Lautsprecher den „will nach Hause“-Spruch abgespielt. Das war lustig.
Anders als in Deutschland mussten die Kostueme nicht unbedingt gruselig sein. Ich habe unzaehlige Prinzessinnen und Polizisten gesehen, meine Gastschwester war als Erdbeere verkleidet und ich relativ unkreativ als Fussballspieler (Bree hatte mir ein Fussballtrikot von irgendeinem bekannten Ami-Spieler gegeben). Richtig Abendbrot gegessen habe ich gestern nicht, bei all den Suessigkeiten, aber gut :D.

Der Cheer-Retreat am Wochenende war eine sehr aufregende Erfahrung. Wir hatten drei Stunden Training jeden Tag, wobei uns 2 neue Cheers mit Beats beigebracht wurden. Ausserdem haben wir mit einem Tanz fuer die Halbzeitpause begonnen. Ganz schoen zeit- und abeitsintensv, so viele Choreographien zu lernen, ganz zu schweigen davon, sie auch im Kopf zu behalten.
Aber wir haben nicht nur trainiert am Wochenede, ein bisschen Spass (aka Teambuilding) war auch erlaubt. Samstagabend haben wir ein Maislabyrinth besucht und sonntags ein Escape Game gemacht.
Das Labyrinth war kein gewoehnliches, sondern eines mit Fragen zu verschieden Themen-wir haben American History gewaehlt-, die einem „den Weg weisen sollten“. Wir dachten also, dass an jeder Weggabelung einfach eine Frage waere, Antwort rchtig, gehe links, falsch rechts. Falsch gedacht, das war nicht der Fall. Mein Team, dementsprechend verwirrt, hat dann beschlossen, wenn wir keine Frage hatten, einfach geradeaus zu gehen. Schlussendlich haben wir -als letztes Team- aus dem Labyrinth herausgefunden. Die Trainer waren schon kurz davor gewesen, nach uns suchen zu lassen.
Das Escape Game (man wird in einen Raum eingesperrt und hat eine Stunde, um- wie bei einer Schatzsuche Hinweisen folgend- wieder herauszukommen) fand ich persoenlich jetzt nicht so toll. Vielleicht lag es daran, dass unsere Gruppe mit 10 Leuten recht gross war, sodass ich nicht wirklich etwas zu tun hatte, vielleicht war unser Thema „Azteken“ aber auch zu einfach, denn ein Organisator hatte uns davor noch erzaehlt, dass das mehr ein Thema fuer Juengere waere.Eine andere Gruppe hatte „Scary Hospital“ (oder so aehnlich).Wir haben ihnen danach noch ueber die Videokamera zugucken koennen, das war sehr lustig.
Insgesamt hat mir mein Cheerleading-Wochenede sehr gut gefallen, vor allem weil ich mein Team ein bisschen kennen lernen konnte.

Was mir gerade einfaellt: Ich glaube, es sorgte fuer Verwirrung ,warum ich auf meinem Blog Lilly heisse, wenn mein Spitzname in Deutschland doch Liese ist. Das liegt daran, dass ich hier in den USA so heisse, weil die Amis „Liese“ nicht richtig aussprechen koennen, das klingt mehr wie „laise“. Dann habe ich diesen Namen gleich fuer meinen Blog beibehalten.

Bis bald,
Lilly

Juhuuuu!

Hey,

ich sitze mal wieder in Computer Program, habe bis gerade eben Back-Blogs durchstoebert (die Lesezeichen auf meinem Chromebook hier sind fast nur Rezepte 🙂 ) und jetzt finde ich endlich mal wieder Zeit fuer meinen Blog.

In den letzten eineinhalb Wochen ist sehr viel passiert. Letzte Woche war die letzte Hockeywoche, das letztes regulaeres Hockeyspiel  am Donnerstag (leider 3:1 verloren) und am Samstag hatten wir ein Abschlusstunier. Diesen Sonntagnachmittag ist dann die Abschlussfeier :'(  . Dafuer will ich, wenn Zeit ist, meine Cookie Dough Sandwiches machen, die es hier in kurzer Zeit zu einiger Beruehmtheit geschafft haben :).

Am Sonntagmorgen hat mein Gastvater sein Sonntagsfruehstueck gemacht, bestehend aus Pancakes, Biscuits(aehnlich wie Broetchen, gemacht aus Buttermilch, Butter und Mehl) mit pochiertem Ei und Kaese , Hashbrowns (Kartoffelpuffer) und gebratenem Speck. Das war sehr lecker.

Danach sind wir als Familie in die Kirche gegangen. Weil ich in Deutschland nicht wirklich in die Kirche gehe, war ich zuerst war etwas skeptisch eingestellt, es hat mir aber sehr gut gefallen. Die Kirche selbst war ein moderner, lichtdurchfluteter Bau und anstelle von Orgel und Chor hat eine Rockband gespielt. Thema des Gottesdienstes war Dankbarkeit. Auch wenn sehr viel ueber Gott gesprochen wurde, fand ich den philosophische Teil sehr interessant.

Anfang dieser Woche war ich mit den Cheeleading Tryouts gut beschaeftigt. Vorgestern war Training, gestern die „Entscheidung“. Uns, 40 zukuenftigen (?) Cheerleadern wurden am Montag also ein Cheer, ein Tanz und Kicks beigebracht. Ein Cheer ist ein bisschen wie ein Lied, zuerst haben wir mit Klatschen und Stampfen einen Beat erzeugt (meine Handflaechen sind immer noch rot) und danach eine Art Sprechgesang (“ Come on everybody, get up on your feet and dance to the rhythm of the PR(Porter Ridge)-Beat“) gemacht und dazu „getanzt“.  Der Tanz selbst war etwa 5 Achter (5 mal 1,2,3,4,5,6,7,8 Zaehlzeiten) lang und sehr schnell, aber mit etwas Uebung hinzukriegen. Kicks sind…hm das laesst sich schwer beschreiben…ein bisschen wie dieses Auf-und-ab-Gehuepfe beim Rock’n’Roll-Grundschritt, wobei die Fuesse so hoch wie moeglich „geschleudert“ werden. Zum Glueck duerfen wir (im Gegensatz zum Anspreitzen beim Turnen) die Knie dabei beugen, weil nebenbei muss man ja auch noch huepfen…eine koordinatorische Herausforderung 😀 .

Bea haben die drei Uebungsstunden am Montag leider nicht so gut gefallen, deshalb wollte sie am Dienstag nicht zu den Tryouts gehen und stattdessen Track machen. By the way, hier der Link zu ihrem Blog: beagoesusa.de  Fuer mich hiess das, dass ich dann abgesehen von einem Maedchen aus dem Hockeyteam kein Maedchen kannte, aber ich bin ja ein offener und sehr kommunikativer Mensch ( worunter meine Freunde und Familie manchmal leiden muessen 😉 ) und habe schnell Leute zum Quatschen und Ueben fuer die Zeit von 4.00 bis 7.30 gefunden. Uns wurde dann eine Nummer zugeteilt. Weil ich Nummer 37 war, waren Nummer 38 und ich die letzten, die Cheer, Tanz und Kicks vorfuehren durften. Ich war mega aufgeregt, bin je im Tanz und im Cheer einmal rausgekommen, habe aber einfach fleissig weitergelaechelt und bin auch wieder reingekommen. Ich hatte jetzt nicht unbedingt ein gutes Gefuehl danach, war aber froh, dass es vorbei war. Um 10 Uhr sollten die Ergebnisse online sein. Ich sass also dann noch Oreo-Eis essend am Kuechentisch, darauf wartend, dass die Ziffern auf der Uhrenanzeige meines Computers endlich 10 Uhr anzeigen. Ploetzlich rief Steph (meine Gastmuttter) nach mir in dem Ton, den sie normalerweise anschlaegt, wenn ich vergessen habe die Haustuere abzuschliessen oder das Waschmittel mal wieder ins falsche Ventil geschuettet habe 😀 . Dann hat sie mir aber ihr Handy entgegengstreckt und…… da war die Nummer 37 unter Varsity Team gelistet ! Die Information muss wohl schon frueher online gegangen sein. Ich hab sie umarmt und hatte -auch wenn das dramatisch klingt- Freudentraenen in den Augen weil ich mich so gefreut habe.

Eigentlich wollte ich ja Cheer und Track parallel machen, aber so wirklich schient das nicht zu funktionieren. Beide Coaches waeren nicht damit einverstanden gewesen, ganz abgesehen davon, dass das wahrscheinich fuer mich extrem stressig geworden waere. Ist aber auch nicht schlimm, denn auch wenn ich nur einmal die Woche Cheertraining haben werde, haben wir zwei Spiele zusaetzlich. Ausserdem kann ich ja auch in der Nachbarschaft laufen gehen, wenn ich will.

Leider muss ich 350$ fuer die ganzen Cheeleadingsachen bezahlen. Es gibt extra leichte Schuhe, Rucksaecke, Trainingssachen, die Schleifen fuer die Haare, Pompoms und noch „Spiritwear“.Ich muss das ganze Zeug kaufen, aber vielleicht sind das auch ganz schoene Souvenirs, die ich mit nach Deutschland nehmen werde. Auch mit inbegriffen in der Gebuehr ist der „Retreat“ dieses Wochenende. Ich habe selbst noch nicht ganz verstanden, was das ist, glaube aber, dass es so eine Art Trainingslager ist. Da freue ich mich sehr drauf.

Bis bald,

Lilly

End of the season

Hey,
Heute ist ein wunderschoener Herbsttag.
Ich sitze mal wieder am Rande eines Fussballfeldes, aber nicht dort, wo Bree normalerweise ihre Spiele hat, sondern an einem in den Bergen. Grillen zirpen, ich hoere noch einige Voegel zwitschern, die Sonne scheint, es weht ein angenehmes Lueftchen und von der Erhoehung,auf der ich sitze, hat man einen tollen Blick auf den sich gelblich faerbenden Wald.
Ich bin jetzt seit zwei Monaten hier. Auch wenn ich meine Familie, vor allem mein Schwesterherz  und Flo vermisse, habe mich sehr gut eingelebt,einen neuen Alltag gefunden: Meine ‚baking tuesdays‘ (bree und carson haben fussballtraining, also backe ich bei meiner Tante mit Bea und Madison, Brees cousine), Footballspiele donnerstags und freitags, Brees und Carsons Fussballspiele am Wochenende. Meine deutschen hausaufgaben mache ich jetzt waehrend des Unterrichts (wenn ich mit den „Assignments“ frueher fertig bin) und habe jeden Nachmittag Hockeytraining.

Naechste Woche wird die letzte in der Saison sein. Ich bin sehr traurig darueber, denn der Sport und vor allem das Team sind mir echt ans Herz gewachsen. Naechstes Wochenende haben wir noch ein Tunier und eine Abschlussfeier.

Aber direkt im Anschluss daran sind naechste Woche Montag und Dienstag die Cheer-Tryouts. Ich war ja letzte Woche etwas unentschieden bezueglich Cheer oder Track…Der Plan ist jetzt, dass ich, wenn ich es (hoffentlich) ins Team geschafft habe-nach beidseitiger Absprache mit den Coaches- parallel Track mache. Je nachdem in welches Cheer-Team ich es schaffe (das Juniorenteam hat frueher Training als das Varsity-Tram), kann ich dann eventuell einmal die Woche nicht zum Track-Training gehen. Wie ich das jetzt so aufschreibe, faellt mir auf, dass sich das zwar ziemlich durchoptimiert anhoert, es sich aber, wenn es klappt, wahrscheinlich manchmal Ueberschneidungen ergeben werden. Zusaetzlich zum Training haette ich ja auch noch Spiele oder Wettkaempfe. Zudem beeinhaltet der Masterplan eine Menge „wenns“, ich sollte mir also keine zu grossen Hoffnungen machen, aber man soll ja nie aufhoeren zu traeumen. Ich gehe jetzt erstmal zu den Cheer-Tryouts und wenn ich es nicht schaffe, hat sich das Problem sowieso geloest.
Abgesehen von dem Fussbalspiel heute hatte ich ein sehr entspanntes Wochenende.Gestern war ein typischer „Bummeln-und-Erledigen-Tag“, wie mein Vater ihn nennen wuerde. Ich habe sehr viel an (deutschen) Hausaufgaben geschafft, nebenbei aber auch genug Zeit zum Geige spielen, Laufen gehen und Lesen gefunden.

Fuer Geschichte muss ich einen 5-seitigen Aufsatz ueber meine Familiengeschichte schreiben. Alternativthema war „Was ist deiner Meinung nach das wichtigste Ereignis/die wichtigste Person in der amerikanischen Geschichte?“ – da nehme ich dann doch lieber die Familiengeschichte. Vor allem weil sich meine gerade erst 94 gewordene Tante und ihr Leben vor dem historischen Hintergrund der Weimarer Republik, dem dritten Reich, dem 2.Weltkrieg, der Nachkriegszeit, dem Mauerbau und dem geteilten Deutschland nun wirklich anbieten. Sie selbst hat zwei lange Aufsaetze darueber verfasst und im Geschichtsunterricht haben wir oben genannte Themen bereits behandelt, das ist mir eine sehr grosse Hilfe. Zusaetzlich moechte ich auch ihre Anhnenforschung erwaehnen. Es macht mir unerwartet viel Spass, durch all die alten Dokumente zu stoebern und so mehr ueber meine Urururgrosseltern und weitere interessante Persoenlichkeiten zu erfahren. Einer hatte 17 Kinder, ein anderer beherbergte Goethe fuer eine Nacht und wieder ein anderer war ein echter Pechvogel: Seine erste Frau starb kurz nach der Geburt des ersten Kindes, die Schwiegereltern wenig spaeter, seine zweite Frau wurde nervenkrank, die Franzosen pluenderten 1806 auf seinem Hof, bei einem Unwetter brannte ein Wirtschaftsgebaeaude ab, er starb arm und verbittert. Es sind also sehr interessante Schicksale dabei. Ich bin dankbar, dass meine Tante dass alles zusammengeschrieben hat. Zurueck zu meinem Meisterwerk: Die Gliederung und eineinhalb Seiten sind schon geschafft, aber ich habe ja auch noch drei Wochen Zeit.

So, jetzt sind wir nach zweistuendiger Heimfahrt angekommen (ich habe den Text oben auf meinem Handy am Fussballfeld getippt). Mein Gastvater steht in der Kueche und backt Triple Chocolate Chip Cookies fuer mich – er hatte eine Wette verloren: Haeagen Dasz ist KEINE daenische Firma, sonder eine amerikanische ; ). Ich mache mich dann mal an meinen Aufsatz.
Bis bald,
Lilly

Cheer or Track?

Hey,

ich sitze in Computer Program und bin mal wieder fertig mit meinen Aufgaben.

Die Hockey Saison (by the way, wir haben uns gestern mit 4:2 meiner Meinung nach wacker geschlagen) endet leider (*schnueff schnueff*) in wenigen Wochen und ich bin auf der Suche nach einem neuen Sport.

[ Kurze „Warnung“:Dieser Eintrag wird etwas Tagebuch-maessig, es ist mehr eine Entscheidungshilfe fuer mich selbst, meine Gedanken mal schriftlich zu ordenen]

Bald sind die sogenannten Tryouts, wo man sich fuer den jewiligen Sport „qualifizieren“ muss und dann entweder ins JV (Juniorenteam) oder in das „bessere“ Team kommt (Dieses System gibt es hier bei praktisch jedem Schulsport, weil es aber das erste Jahr ist, dass es Hockey hier an der Schule gibt, haben sie nur ein Team erstellt)

Leider kann ich nur zu einem der Tryouts gehen, entweder oder.                                           Cheer or Track, das ist nun die Frage.

Anfangs war ich Feuer und Flamme, Cheerleading zu machen, es vereint zwei meiner Lieblingssportarten: Tanzen und Turnen. Ich wollte eigentlich ja auch ins Football-Cheer-Team, aber die Tryouts waeren im Juli gewesen und da war ich noch in Deutschland. Nicht schlimm, dachte ich mir, dann feuer ich halt Basketballspieler an.

Das Ding ist aber (Jetzt sag ich das auch schon andauernd, Hannah 😉 ), dass mir jeder hier erzaehlt hat, dass die Basketball-Cheeleader  abgesehen von einer kleinen Show bei Halbzeit nicht besonders viel Tanzen oder Stunten, weil auf dem Basketballfeld kein Platz dafuer sei. Den Grossteil der Zeit sitzen sie also auf der Tribuene,“singen“ ihre Chants und klatschen. *hrmpf* Das ist nicht ganz das, was ich eigentlich will. Heute Nachmittag ist ein Meeting, da werde ich hoffentlich mehr Informationen bekommen.

Manchmal,wenn das Hockeytraining ausfaellt, gehe ich hier in der Nachbarschaft laufen, das spricht also fuer Track. Abgesehen davon habe ich aber noch nie Leichtathletik als Sport gemacht,war aber ziemlich gut, als wir in (Schul-)sport in Deutschland sprinten mussten. Ausserdem meinte meine Mutter mal, sie koennte sich vorstellen, dass ich gut Mittelstrecke laufen koennte. Sie hat das frueher selbst gemacht, muss es also wissen.

Tracktraining waere  wahrscheinlich jeden Tag. Cheerleading nehme ich mal an, nur zwei mal woechentlich (zumindest war das beim Football-Cheer-Team so), was mir persoenlich zu wenig waere.

Das Beste an Track waere aber, dass ich mit Emily zusammen Zeit verbringen koennte, da sie gesagt hat, dass sie auf jeden Fall ins Team moechte. Wir sehen uns nur in Chemie und beim Hockeytraining (aber die Saison endet ja bald) und am Wochenende bin ich auch sehr oft verplant.

Einen Nachteil sehe ich aber in Track: Das Training wird draussen sein und friere sehr schnell. Bree macht sich immer darueber lustig, dass es doch in Deutschland viel kaelter als hier sei, eigentlich sollte mir also warm sein, ist es aber nicht.  Cheertraining waere drinnen in der Turnhalle, das waere ein Pluspunkt dafuer,

Hm, schwere Entscheidung. Und ich darf wie gesagt nur zu einem der Tryouts gehen. Ich werde jetzt dann erstmal schauen, was wir beim Cheer-Meeting so erzaehlt bekommen, tendiere aber (das ist mir im Nachhinein beim Korrekturlesen aufgefallen) generell zu Track.

Zu dem Footballspiel sind wir gestern uebrigens nicht gegangen, das waere zu spaet geworden, meinten meine Gasteltern. Sie haben aber versprochen, dass wir das nachholen werden. Wir haben das Spiel dann im Fernsehen gegeuckt, die Panthers haben verloren 🙁 .

So, in drei Minuten gongt es und ich muss zu Geschichte, also

Bis bald,

Lilly