(noch nicht die letzten) aber doch schon abschliessende Worte

Hey,
ich sitze gerade im Klassenzimmer,habe mein letztes Final Exam in Geschichte beendet. Das war gar nicht mal so schwer, 38 Multiple Choice-Fragen, die mehr Reading-Comprehension mit Anwendung des Gelernten waren als „Auswendig-lern-Fragen“ wie in Deutschland und zwei „Short answer“-Fragen. Weil der Test vom Staat North Carolina vorgegeben ist (und einige Lehrer mit dem Stoff immer nicht durchkommen-so die offizielle Erklaerung), wird er „Gecurvt“. Das heisst, dass unsere Noten nachtraeglich irgendwie noch verbessert werden (von einer 60/100 auf eine 90/100 zum Beispiel). Ich muss sagen, so was koennte man im bayerischen Schulsystem doch auch mal einfuehren, oder? Nicht nur bei Jahrgangsstufentests, vor allem beim Abi, was ja vom Bundesland Bayern vorgegeben ist, faende ich das nicht schlecht 😉

Tja, heute ist dann wohl mein letzter Schultag hier in den USA. In drei Tagen fliege ich zurueck nach Deutschland.Ich habe mal ein bisschen in meinen alten Motivationsaufsaetzen und ersten Blogeintraegen gestoebert. Zeit fuer ein kleines Resumee.Was hat mir persoenlich der Schueleraustausch gebracht? Habe ich mich veraendert, wenn ja, wie?

Eine Sache die fuer mich ziemlich offensichtlich ist: mein Englisch hat sich enorm verbessert. Die Aussprache jetzt vielleicht nicht unbedingt-das ‚th‘ und ich werden wohl nie Freunde werden- aber mein Vokabular und vor allem meine Gespraechsfaehigkeit konnte ich sehr gut erweitern. Besonders die Umgangssprache wie „here we go“, „i feel ya“ oder „anyways…“ also das, was ueber das Lehrbuchenglsich hinausgeht, habe ich hier sehr gut gelernt. Wenn ich mich mit Bea hier unterhalten habe, haben wir immer ein Denglisch geredet, bei dem jeder Deutschlehrer das Heulen anfangen wuerde.Schlimme, boese Anglizismen und so. Auch hier auf dem Blog ist es mir(offensichtlich ;)) manchmal passiert, dass sich ein paar englische Woerter mit reingemogelt habe. Da werde ich im deutschen Englischunterricht wohl aufpassen muessen, nicht jeden Satz mit dem Fuellwort „Like….“ zu beginnen.

Auch die andere Lebensweise hier habe ich gut kennen lernen koennen. Ich finde es schon lange nicht mehr seltsam, dass es niemanden wirklich interessiert, wie es mir geht („how are you doing?“-„I’m fine, what about yourself?“) und versuche auch nicht mehr, das Fahrrad hier in Indian Trail als Fortbewegungsmittel durchzusetzen ;). Obwohl, by the way, ich habe letztens mal gegoogelt: Soooo weit ist es eigentlich gar nicht bis zur Schule: 4.4 Meilen, 7.1 Kilometer. Theoretisch….egal, lassen wir das 😉

Generell glaube ich, dass ich ein bisschen weltoffener geworden bin. Bei einm Skype-Gespraech mit meinem Vater letztends zum Beispiel meinte ich so, dass ich mir durchaus vorstellen koennte, mit ihm nochmal langlaufen zu gehen (nach einer „ganz schlimmen Langlaufkindheit“ und dem Skilager in der 7. war das erst mal „total doof, Papa“). Manchmal muss man sich einfach (noch mal neu) auf Dinge einlassen koennen. Weise Worte hier heute, ich weiss :P. Also da finde ich, dass ich mich echt entwickelt habe. Wie sehr das stimmt, kann ich ja dann in Deutschland ueberpruefen ;).

Ein Punkt, der natuerlich nicht zu vergessen ist: Ich habe hier so viele neue Leute kennen gelernt. Irgendwann erkennt man dann ein Muster beim „Sich-vorstellen“ und lernt, auf Leute zu zugehen. So habe ich viele neue Freunde gewonnen.(Emilee und ich gehen heute zum Passamt-wahrscheinlcih das letzte Mal, dass wir uns sehen, fuer den Fall, dass sie Mittwoch, bei meinem letzten Basketballspiel arbeiten muss. Wir freuen uns beide sehr auf ihren Besuch, soooo excited )Auch zu meiner Gastfamilie-Bree, Carson, meine Gasteltern, grandmommy, Bea, meinen Cousinen und meinen Tante und mein Onkel- habe ich ein sehr gutes Verhaeltnis aufgebaut-was nicht unbedingt selbstverstaendlich ist. Ich will auf jeden Fall mit ihnen in Kontakt bleiben-Eine WhatsApp-Gruppe ist schon in Planung :). Und Bea wird mich warscheinlich auch nicht so schnell wieder los ;).

Das klingt jetzt alles sehr wehmuetig, aber so fuehle ich mich auch (Achtung: Rumgejammere coming. Wem das zu viel wird, der kann hier aufhoeren, zu lesen. Ich habe euch gewarnt!!!). Ich glaube, ich habe in den letzten Tagen hier mehr geweint, als in dem ganzen halben Jahr. Es ist so eine Mischung aus „ich-will-hier-nicht-weg“, Heimweh und Aufregung, nach Hause zu kommen. Ich freue mich sehr darauf, meine deutsche Familie und Freunde wieder zu sehen. Ja, ihr, die das gerade lest (oder auch nicht, wenn ihr oben schon ausgestiegen seid, haha), seid gemeint. Ich habe euch nicht vergessen, auch wenn das manchmal vielleicht den Ansschein hatte. Wie koennte ich bloss ;).
Bis bald (und fuer einige von euch: sehr bald, juhu),
Lilly

Ein etwas anderes Thanksgiving

Hey,
wie schon im letzten Beitrag gespoilert, habe ich Thanksgiving mit meiner amerikanischen Grossfamilie (Bree, meiner Gastmutter, Gastvater, meinem Gastvater, meiner Tante, meinem Onkel, Bea, meinen 3 Cousinen, Grandmommy, meiner anderen Tante und einer Freundin von ihr-14 Leute insgesamt) in Disneyworld in Florida gefeiert. Wir sind dienstags nach der Schule losgefahren, nachts um drei im Hotel angekommen um zehn wieder losgefahren, um nachmittags in Orlando anzukommen.

Disneyworld hat vier Themenparks: Magic Kingdom, Animal Kingdom, Epcot und Hollywood Studios. Am ersten Tag (von dem ja nicht mehr so viel uebrig war) sind wir ins Magic Kingdom gegangen, dem aeltesten Park, in dem es um die Charaktere aus den Disneyfilmen geht: Mickey Maus-klar, Cinderella, Winnie Pooh, Schneewittchen, und und und. Alle Attraktionen kann man (meiner Meinung nach) grob in drei Kategorien gliedern: Themenfahrten, wo man in einem Boot/Wagen sitzt und durch eine Kunstwelt aus dem jeweiligen Film faehrt, Achterbahnen und Shows (mit Film -teilweise 3D, Musik, Schauspielern… ). Ach, und natuerlich Fressbuden. Passend zum Thanksgiving am naechsten Tag gab es ein grosses Feuerwerk am Abend.
Nach dem ersten Tag waren wir alle megamuede und sind sofort ins Bett gefallen.

Tag zwei begann im Animal Kingdom mit einer Achterbahn „durch den Mount Everest“. Wir sind extra frueh aufgestanden, damit die Wartezeit nicht zu lang wird und sind sogar zweimal gefahren. Das Anstehen ist generell so eine Sache. Zur falschen Zeit kann man schon mal 2 Stunden fuer eine Attraktion anstehen. Aber man kann ja optimieren: frueh aufstehen oder auf die Disneywrold-App gucken, die Wartezeiten abschaetzt. Ausserdem gibt es noch sogenannte Fastpasses. Das ist sozusagen organisiertes, legales Vodraengeln. Jeder bekommt 3 pro Tag, mit denen man die lange Schlange ueberspringen kann und sich in dei Fastpass-Schlange einreiht. Bloed bloss, dass jeder das bei den besonders beliebten Attraktionen macht und man dann schon mal eine halbe Stunde mit Fastpass wartet.
Wir sind im Animal Kingdom noch viele Attraktionen unter -anderem eine Wasserrutsche- gefahren und waren auf einer „Safari“. Dabei sind wir in einem grossen Truck durch den im Park integrierten Zoo gefahren und sind den Giraffen, Zebras, Elefanten, Affen und mehr sehr nahe gekommen. Natuerlich waren die Loewen durch einen Wassergraben von uns getrennt.
Nachmittags sind wir in den Epcot-Park, der Sektoren mit Miniatur-Nachbildungen der Laender der Welt enthaelt, was ich sehr suess fand. Wir hatten leider nicht so viel Zeit, weil wir einen Fastpass fuer die Eiskoenigin-Attraktion („Frozen“) in Norwegen gebucht (!)hatten. Aber fuer einen Abstecher nach Deutschland (Okotberfest-Klischees, haha) und Frankreich (hmmmm…ein Himbeermacaron) hat es noch gereicht. Zum kroenenden Abchluss sind wir mit Sxxxx (kunstname einer Fluggesellschaft, den ich leider vergessen habe, weiss nur noch, dass er mit S begann) auf „Weltreise“ gegangen. Man sass in einer Flugzeug-Nachbildung und wurde in eine Simulation hereingefahren. An den Aussenwaenden der Kuppel, in der wir uns befanden, wurde Film, Musik und Gerueche so ueberzeugend gemischt, dass man den Eindruck hatte, ueber den Eiffelturm, Wuestenlandschaften, Blumenwiesen, die Antarktis, Taj Mahal oder Schloss Neuschwanstein zu fliegen. Klingt jetzt wahrscheinlich komnisch in der Beschreibung, war aber ein echte wundervolles Erlebnis.
Naechster (und leider auch letzter) Tag: Vormittags Magic Kingdom, nachmittags Hollywood Studios- Thema: Hollywoodfilme. Dort steckten wir mal eben in einer Attraktion fuer eine Stunde aufgrund „technischer Schwierigkeiten“ fest. Ich fands aufregend, alle anderen waren genervt. Bree hat die ganze Familie zu einem Frozen-Singalong geschleppt. Das ist ein Mix aus Theater, Film und Karaoke ueber den Film „die Eiskoeningin (Frozen)“, den ich davor leider nicht gesehen hatte. Unerwarteterweise hat mir diese Veranstaltung mega gut gefallen, auch wenn ich die Songs und den Film nicht kannte (was Bree und ich Sonntagabend nachgholt haben). Danach sind wir noch zweimal (!) den Rock’n Rollercoaster gefahren (eine Achterbahn mit Loopings, im Dunkeln, mit Rockmusik) und eine Art Freier-Fall-Ding (Name vergessen), bei dem man „in einem verrueckten Aufzug feststeckte“.

Samstag mussten wir leider die 10 Stunden lange Heimreise -zurueck ins kalte North Carolina- antreten.

Sonntag war Grandmommys Geburtstag. Weil wir in Disneyworld nicht wirklich ein Thankgiving-Essen hatten, haben wir eine Ueberraschungsparty fuer sie damit kombiniert. Es gab ganz klassisch Truthahn, eine klossartige Masse (Name vergessen-zu viel Eindruecke auf einmal in der letzten Woche) und Preiselbeeren dazu, die Mac’n’Cheese (Makkaroni mit Kaesesosse) meiner Gastmutter, Bohnen-Casserolle, Heferollen, Kartoffelbrei, Cookies und meine selbstgebacken Apfel-Karamell-Cupcakes. Lecker ! Im Anschluss an das Essen hat die ganze Familie das Panthersspiel angeschaut, die Jungs haben leider knapp verloren. Das waren aufregende Ferien!

Bis bald,
Lilly

Homecoming

Hey,
am Samstag war das verspaetete Homecoming, der eigentliche Termin musste wegen dem Sturm vor einem Monat abgesagt werden. Vielleicht lag es daran, dass die Homecoming-Woche vorher so gefehlt hat und man so nicht „in Homecoming-Stimmung“ war, vielleicht hatten die Leute aber auch keine Zeit , da das Cheerleading-Competition-team am selben Tag eine Meisterschaft und das Fussball-Schulteam das Finale von North Carolina hatten. Die Tanzveranstaltung(wenn sie den Namen ueberhaupt verdient) selbst war also-man kann es nicht anders sagen-ziemlich langweilig. Wir standen in Grueppchen rum und haben darauf gewartet, dass mehr Leute kommen und es lustiger wird-was aber nicht passiert ist. Nach einer Stunde sind wir dann gegangen.
Jetzt habe ich vor lauter Meckern ganz vergessen, zu erzaehlen ,dass wir vorher noch (gefuehelt) stundenlang Fotos gemacht haben. In unseren kurzen Kleidchen haben wir bei 10 Grad sehr gefroren, immerhin hatte ich eine Jacke mit. Danach ist meine Gruppe-Bea, Bree, ihr Freund und Freunde von Bree, die ich teilweise auch kannte-zum Essen in einen Italiener gegangen, das war lustig.
Also insgesamt kann ich sagen, dass Homecoming jetzt nicht DAS Ereignis war, wie es in High-School-Filmen gerne dargestellt wird. Vielleicht haengt das aber auch mehr von der Schule und dem Termin ab.
Den Rest des Wochenendes habe ich eigentlich sitzend verbracht. Bree hatte Samstag und Sonntag ein Fussballtunier (als Abschluss der Saison-jippie) in Statesville, eine Stunde noerdlich von Charlotte, wo ich-dick in Wintermantel und Decke eingewickelt-zugeguckt habe. Wie irgendein bloeder Zufall es wollte, ereignete sich je gestern und auch vorgestern ein Unfall auf der Autobahn, weswegen wir dann 3 Stunden fuer den Heimweg gebraucht haben.
Diese Woche jetzt wird sehr kurz, weil wir ab Mittwoch wegen Thanksgiving frei haben werden, das wir in Disneyworld verbringen werden. Morgen nach der Schule geht’s los-12 Stunden dauert die Fahrt nach Florida. Ich freue mich sehr darauf.
Bis bald,
Lilly

Keep Pounding, Panthers ! & Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub!

Hey, leider kann ich mich momentan nicht in meinen Blog einloggen, weil mein Chromebook die Seite als “ausserschulisch” identifiziert hat. Ich habe aber die Bibliothekarin um Hilfe gebeten und poste dann dieses “Textmonster”, wenn das Problem behoben ist.

Keep Pounding, Panthers! (14.November, Tags: Football, Essen)
Gestern hat mich meine Gastfamilie zu einem Footballspiel der Panthers mitgenommen. Gut gestaerkt mit heisser Schoki und Pancakes und dick eingemummelt (es hatte ca. 5 Grad) kamen wir im riesengrosse Stadium in Charlotte an. Mein Gastvater war-zu Recht- sehr stolz auf die Plaetze, die er uns ergattert hat: Zweite Reihe von ganz unten (sehr nah am Spielfeld, man konnte gut sehen) ,an der kuerzeren Seite des Footballfeldes (wenn man es sich wie ein Rechteck vorstellt), sosodass wir dann die Touchdowns hautnah miterleben nnten und auch sonst einen ausgezeichneten Blick auf das Spielfeld hatten. Am besten hat mir das Maskottchen, Ueberraschung-ein Panther , gefallen. Fuer die Watergrils hatte , denn dunsere Highschool Pirates.

Was abgesehen davon noch passiert ist: Donnerstag haben wir (Speise-)Eis in Chemie hergestellt, um uns auf den Test heute vorzubereiten…lecker. Natuerlich musste mit den Daten aus dem “Experiment” dann aber auch chemisch gerechnet werden.
Freitag war Veterans Day, also frei. Vormittags skypte ich sehr lange mit meiner Freundin Lisa; abends besuchten Bree und ich ihre Freundin Sydney und machten ein Lagerfeuer mit ihrer Familie, wo ich das erste Mal amerikanische S’mores (Sandwich bestehnd aus zwei waffelaehnlichen Cracker mit einem geroesteten Marshmallow und einem Stueck Schokolade in der Mitte) gegessen habe. Das war so lecker, dass ich gleich fuenf Stueck verdruecken musste ;).
Samstags war ich mit Steph (meiner Gastmutter) und ihrer Freundin Iris in einem Staedtchen zwei Stunden von Indian Trail entfernt, um die dreistoeckige Torte fuer die Goldene Hochzeit der Eltern von Freunden von ihr abzuholen. In der Baeckerei goennte ich mir ein (sehr leckeres) Schokoladeneclair, Iris und Steph kauften sich Zimtrollen. Die Rueckfahrt mit dem Ding im Kofferraum war ein Abenteuer! Bei jedem Schlagloch und jeder Kurve mussten wir Angst haben, dass das teure Kunstwerk beschaedigt werden koennte. Zusaetzlich hat Steph die Klimaanlage fuer unser “Baby” so sehr aufgedreht, dass ich trotz Decke auf der Rueckbank gefroren habe.
Die Muehe hat sich aber gelohnt. Auf der Feier abends ass ich gleich zwei Stuecke von dem Meisterwerk. Ansonsten war es anfangs nicht so toll, weil ich halt keinen von den Gaesten wirklich kannte. Gegen acht kam Bree von ihrer College-Besichtigungstour., dann wurde es lustiger, als ich versuchte, sie zum Tanzen zu ueberreden und unerwarterweise Erfolg hatte.

Heute nachmittag mache ich mit dem “Girls in Stem Club” einen kleinen Ausflug zur Grundschule, wo wir versuchen, 6-10 Jaehrige Maedels fuer Naturwissenschaften zu begeistern, indem wir kleine Experimente mit ihnen machen werden. Da freue ich mich drauf.

Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub! (17.November, Tags: Cheerleading)

Gestern war das erstes Basketballspiel, bei dem ich 3 Stunden lang- fuer das weibliche und dann maennliche Varsity Team gecheert habe (ich weiss, schreckliches Denglisch, aber “ich habe Cheerleading gemacht” ist so umstaendlich und “anfeuern” koennte auch heissen, dass ich mir das Spiel bloss als “Fan” anschaue,hm, schwierig…. )Ich war mega aufgeregt, weil alle in meinem Team ausser mir und und einem anderen Maedchen letztes Jahr schon im Team waren und dementsprechend alles draufhatten.
Die “Quarter-Cheers” liefen sehr gut, haben wir ja auch zigmal geuebt. Das ist eine Kombination aus Cheer (Sprechgesang mit Bewegungen) und Beat (Klatschen und Stampfen), die wir in den Pausen zwischen den beiden Haelften einer Halbzeit auf dem Feld zeigen. Wir werden auch eine Halbzeit-Show mit Stunts machen, aber bis jetzt war keine Zeit, um das einzustudieren.
Der andere Teil von “Basketball-Cheerleading” findet sitzend auf der Tribuene statt und besteht auch wieder aus Cheers und Beats (steigern die “Spannung”), wovon es je gefuehlte tausend gibt. Das fiel mir dann schwerer, weil wir einige Cheers erst gestern oder sogar kurz vor dem spiel durchgesprochen haben. Ich habe dann einfach versucht, mitzukommen, den Rhythmus dest Stampfen und die Worte des Sprechgesangs zu ignorieren und immerhin die Handbewegungen zu machen. Denn da ist es am offensichtlichsten, wenn man rauskommt. Das war ein bisschen frustrierend, aber hey: Uebung macht den Meister! Und ich werde jetzt zwei Spiele und ein- bis zweimal Training pro Woche haben, sollte das also bald draufhaben.

Juhuu (18.November 2016) Ich sitze gerade in Sportmedizin, wir sollen eigentlich unsere Notizen fuer den Test am Montag noch mal durchgehen, aber jeder quatscht oder surft im Internet mit den Chromebooks. Und So, offensichtlich hat es geklappt, ich kann mich wieder in meinen Blog einloggen 🙂 Juhuu !

The Best Day

Hey,
heute war so ein aufregender Tag, ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.
Ich bin um fuenf aufgestande, was mich einiges an Ueberwindung gekostest hatte. Um sechs ging naemlich der „Charity sale“ des Kaufhauses JC Penny in Matthews (naechst groesserer Ort, danach kommt dann Charlotte) los. Das war ein Shoppingevent, bei dem man mindestens 25% oder mehr Rabatt auf alles bekommt. Zusaetzlich gehen alle Einnahmen an oertliche gemeinnuetzige Organisationen wie beispielsweise „Cindy’s Hope Chest“, die Brustkrebs-Organisation meiner Gasttante Cindy. Zuerueck zum Shopping: Ich war versucht, mir ein Paar schicke Boots zu kaufen, bin aber jetzt schon ziemlich sicher ueber dem 23kg-Limit fuer den Rueckflueg. Ausserdem habe ich ja (eigentlich) genug Schuhe ;). Ich habe aber ein huebesches Paar echter Silber-Ohrstecker fuer 7$ (Schnaeppchen!) sowie zwei Paar Schneeflockenohrringe fuer die Adventszeit, amerikanische Plaetzchenausstecher und -deko, Bea zwei Paar Stiefel, meine Familie ganz viel Haushaltskram etc. ergattern koenen. Alles keine Notwendigkeitskaeufe, ich weiss, aber das Shoppen mit meiner Familie und Beas (Alexa, meine aelteste „Cousine“, die ich sehr gerne mag, ist uebers Wochenende vom College heimgekommen) an sich hat einfach Spass gemacht. Es erinnerte mich ein bisschen an die Einkaufstouren durch Augsburg mit meiner Tante und meiner Oma: Brauche ich das-Nein! Kaufe ich es trotzdem?- Ja! 🙂
Noch waehrend wir im Kaufhaus sassen und auf Bree gewartet haben, wurde ich von meiner Gastmutter ueberrascht, die verkuendete, dass wir mittags eine Segwaytour in Charlotte uptown gebucht haben. Ich war sehr aufgeregt, weil ich schon immer mal in die Stadt reinwollte, es wegen den Demonstrationen Ende September bisher aber leider nicht so gut gepasst hat. Die Ueberraschung war also gelungen. Es war anfangs ein bisschen schwierig auf dem Segway die Balance zu halten, ich habe mich aber schnell daran gewoehnt. Das Fahren selbst machte unerwartet viel Spass (Boese Zungen behaupten ja, das sei Laufen fuer Faule). Los gings mitten im Kern der Innenstadt, dem Bankenviertel mit den Hochhaeusern („Mini-New York“), fuer das Charlotte so beruehmt ist. Komischerweise war genau heute eine Parade fuer den Veteransday durch die Strassen , dabei ist der doch erst naechsten Freitag ?! Egal,davon entfernte sich unsere Gruppe mit den sperrigen Gefaehrten schnell. Unser Guide „Rod“ war sehr nett, er erzaehlte auch ein bisschen ueber die Geschichte der Stadt.Charlotte wurde 1755 von einem Typen mit Nachnamen Polk gegruendet. Rod zeigte uns einen alten Baum, an dem bis anfangs des 19. Jahrhunderts noch Leute gehaengt worden sind und eine historische, renovierte Siedlung. Die Stadt wird laut ihm auch die „gruene Stadt“ genannt, weil sie so viele Baeume,Gruenflaechen und Parks hat. Diese strahlten heute passend zum kuehler werdeneden Wetter (ohne meine deutschen Wandersocken haette ich sehr gefroren) herbstlich gelb-orange. Ausserdem fuhren wir durch das Kuenstlerviertel(dort eine sehr coole riesige, aus Spiegeln hergestellte Skulptur) und am Baseball- und Footballstadium vorbei.
Leider war der Spass nach zwei Stunden vorbei, aber man soll ja dann aufhoeren, wenn es am schoensten ist.
Besser als mit einer Pekannusstarte zum Mittagessen haette mein Tag eigentlich gar nicht weitergehen koennen. Wir gingen also zu „Amelie’s“, einer „franzoesischen“-Baeckerei-Kette hier in den USA. Zum Glueck fuer mich mochte Bree dann auch noch die Haelfte ihres Mousse-au-Chocolat-Tortchen nicht mehr. Hmmmm, war das lecker!
Ziemlich geschafft ruhten wir uns dann nachmittags zu Hause aus, bis es weiter zu Freunden meiner Gastmuttter ging, die gerade erst zwei Zwillingsmaedchen bekommen haben.Suuuuuuuuuues! Der schwarz-weiss-gefleckte Hund der Familie hiess Oreo, was ich sehr lustig fand.
Abends luden mich Emilees Eltern zum Abendbrot in ein cooles Diner im „Szeneviertel“ Charlottes ein. Es war sehr schoen, ihre Familie mal richtig kennen zu lernen. Danach spazierten wir noch ein wenig durch das das vor allem von berufstaetigen, erfolgreichen, kinderlosen Hipstern bevoelkerte Viertel-Neben gruener, Finanz- und Kunststadt eine andere Seite von Charlotte.
Ich werde oft gefragt,was mir bis jetzt am besten gefallen hat, was sehr schwierg zu beantworten ist, weil das so viel ist. Heute war auf jeden Fall einer der sehr schoenen Tage.
Jetzt bin ich dementsprechend muede, aber diese Nacht schenkt mir die Zeitumstellung gluecklicherweise eine Stunde. Morgen vormittag geht’s in die Kirche und nachmittags verdiene ich mir in der Reinigungsfirma meines „Onkels“ ein bisschen Geld fuer Weihnachtsgeschenke dazu.
Bis bald,
Lilly

Juhuuuu!

Hey,

ich sitze mal wieder in Computer Program, habe bis gerade eben Back-Blogs durchstoebert (die Lesezeichen auf meinem Chromebook hier sind fast nur Rezepte 🙂 ) und jetzt finde ich endlich mal wieder Zeit fuer meinen Blog.

In den letzten eineinhalb Wochen ist sehr viel passiert. Letzte Woche war die letzte Hockeywoche, das letztes regulaeres Hockeyspiel  am Donnerstag (leider 3:1 verloren) und am Samstag hatten wir ein Abschlusstunier. Diesen Sonntagnachmittag ist dann die Abschlussfeier :'(  . Dafuer will ich, wenn Zeit ist, meine Cookie Dough Sandwiches machen, die es hier in kurzer Zeit zu einiger Beruehmtheit geschafft haben :).

Am Sonntagmorgen hat mein Gastvater sein Sonntagsfruehstueck gemacht, bestehend aus Pancakes, Biscuits(aehnlich wie Broetchen, gemacht aus Buttermilch, Butter und Mehl) mit pochiertem Ei und Kaese , Hashbrowns (Kartoffelpuffer) und gebratenem Speck. Das war sehr lecker.

Danach sind wir als Familie in die Kirche gegangen. Weil ich in Deutschland nicht wirklich in die Kirche gehe, war ich zuerst war etwas skeptisch eingestellt, es hat mir aber sehr gut gefallen. Die Kirche selbst war ein moderner, lichtdurchfluteter Bau und anstelle von Orgel und Chor hat eine Rockband gespielt. Thema des Gottesdienstes war Dankbarkeit. Auch wenn sehr viel ueber Gott gesprochen wurde, fand ich den philosophische Teil sehr interessant.

Anfang dieser Woche war ich mit den Cheeleading Tryouts gut beschaeftigt. Vorgestern war Training, gestern die „Entscheidung“. Uns, 40 zukuenftigen (?) Cheerleadern wurden am Montag also ein Cheer, ein Tanz und Kicks beigebracht. Ein Cheer ist ein bisschen wie ein Lied, zuerst haben wir mit Klatschen und Stampfen einen Beat erzeugt (meine Handflaechen sind immer noch rot) und danach eine Art Sprechgesang (“ Come on everybody, get up on your feet and dance to the rhythm of the PR(Porter Ridge)-Beat“) gemacht und dazu „getanzt“.  Der Tanz selbst war etwa 5 Achter (5 mal 1,2,3,4,5,6,7,8 Zaehlzeiten) lang und sehr schnell, aber mit etwas Uebung hinzukriegen. Kicks sind…hm das laesst sich schwer beschreiben…ein bisschen wie dieses Auf-und-ab-Gehuepfe beim Rock’n’Roll-Grundschritt, wobei die Fuesse so hoch wie moeglich „geschleudert“ werden. Zum Glueck duerfen wir (im Gegensatz zum Anspreitzen beim Turnen) die Knie dabei beugen, weil nebenbei muss man ja auch noch huepfen…eine koordinatorische Herausforderung 😀 .

Bea haben die drei Uebungsstunden am Montag leider nicht so gut gefallen, deshalb wollte sie am Dienstag nicht zu den Tryouts gehen und stattdessen Track machen. By the way, hier der Link zu ihrem Blog: beagoesusa.de  Fuer mich hiess das, dass ich dann abgesehen von einem Maedchen aus dem Hockeyteam kein Maedchen kannte, aber ich bin ja ein offener und sehr kommunikativer Mensch ( worunter meine Freunde und Familie manchmal leiden muessen 😉 ) und habe schnell Leute zum Quatschen und Ueben fuer die Zeit von 4.00 bis 7.30 gefunden. Uns wurde dann eine Nummer zugeteilt. Weil ich Nummer 37 war, waren Nummer 38 und ich die letzten, die Cheer, Tanz und Kicks vorfuehren durften. Ich war mega aufgeregt, bin je im Tanz und im Cheer einmal rausgekommen, habe aber einfach fleissig weitergelaechelt und bin auch wieder reingekommen. Ich hatte jetzt nicht unbedingt ein gutes Gefuehl danach, war aber froh, dass es vorbei war. Um 10 Uhr sollten die Ergebnisse online sein. Ich sass also dann noch Oreo-Eis essend am Kuechentisch, darauf wartend, dass die Ziffern auf der Uhrenanzeige meines Computers endlich 10 Uhr anzeigen. Ploetzlich rief Steph (meine Gastmuttter) nach mir in dem Ton, den sie normalerweise anschlaegt, wenn ich vergessen habe die Haustuere abzuschliessen oder das Waschmittel mal wieder ins falsche Ventil geschuettet habe 😀 . Dann hat sie mir aber ihr Handy entgegengstreckt und…… da war die Nummer 37 unter Varsity Team gelistet ! Die Information muss wohl schon frueher online gegangen sein. Ich hab sie umarmt und hatte -auch wenn das dramatisch klingt- Freudentraenen in den Augen weil ich mich so gefreut habe.

Eigentlich wollte ich ja Cheer und Track parallel machen, aber so wirklich schient das nicht zu funktionieren. Beide Coaches waeren nicht damit einverstanden gewesen, ganz abgesehen davon, dass das wahrscheinich fuer mich extrem stressig geworden waere. Ist aber auch nicht schlimm, denn auch wenn ich nur einmal die Woche Cheertraining haben werde, haben wir zwei Spiele zusaetzlich. Ausserdem kann ich ja auch in der Nachbarschaft laufen gehen, wenn ich will.

Leider muss ich 350$ fuer die ganzen Cheeleadingsachen bezahlen. Es gibt extra leichte Schuhe, Rucksaecke, Trainingssachen, die Schleifen fuer die Haare, Pompoms und noch „Spiritwear“.Ich muss das ganze Zeug kaufen, aber vielleicht sind das auch ganz schoene Souvenirs, die ich mit nach Deutschland nehmen werde. Auch mit inbegriffen in der Gebuehr ist der „Retreat“ dieses Wochenende. Ich habe selbst noch nicht ganz verstanden, was das ist, glaube aber, dass es so eine Art Trainingslager ist. Da freue ich mich sehr drauf.

Bis bald,

Lilly

Backen auf amerikanisch

Hey,

ich kann es selbst noch kaum glauben, aber unser Hockeyteam hat gestern tatsaechlich 3:1 gegen irgendeine katholische Schule in South Carolina gewonnen 🙂 ! Wir waren alle maechtig stolz und haben uns super gefreut.

Tja, ich habe dem Team versprochen, Cookie Dough Sandwiches (zwei Chocolate chip cookies mit eifreiem Keksteig als „Fuellung“…mmmmmmm) zu backen, wenn wir gewinnen. Morgen haben wir nur bis 12 Schule und kein Training, ich werde also genug Zeit dafuer haben. Backen in den USA ist fuer mich unerwarteterweise anders als in Deutschland. Ich kann nicht einfach drauflosbacken, muss mir vorher ueberlegen, was und fuer wen. Meine Gastfamilie mag zum Beispiel keine Nuesse und Emily hat Laktoseintoleranz. Und dann muss natuerlich noch alles Benoetigte im Haus sein. Butter fehlt mir manchmal. Alles nicht so einfach 🙂 .

Dann kann’s losgehen: Der Ofen muss vorgeheizt (das dauert so 10 Minuten, bis er warm ist, natuerlich ist die Temperatur in Fahrenheit angegeben) und die Zutaten abgemessen werden. Dafuer nimmt man hier keine Waage, sondern ganz einfach einen Messbecher, die „Einheit“ ist dann nicht gramm, sondern „Cup“. Also 2 cups Mehl, 5/4 cups Zucker und so weiter. Das war am Anfang ein bisschen verwirrend fuer mich, weil ich meine deutschen Gramm-Rezepte nicht verwenden kann. Natuerlich haette ich umrechnen koennen, war aber zu faul dafuer. Habe also fleissig im Netz gestoebert (wir haben unsere Laptops in der Schule ja eigentlich fuer Recherchezwecke, aber wenn ich doch fruher fertig sein sollte…in Geschichte habe ich Unmengen an Zeit) und ganz viele amerikanische Rezepte gefunden. Scones, Pies, Muffins, Cupcakes, Candy Bars und natuerlich: Cookies. Oben erwaehnte Cookie Dough Sandwiches habe ich fuer Beas Geburtstagsparty schon ausprobiert und nur positive Kritik bekommen. Meinem Hockeyteam sollten sie also auch schmecken.

Ach so, hier noch die Aufloesung fuer den superschlauen Computer Program-Spruch: 10 ist uebersetzt 2 in Binary. Das wars eigentlich auch schon. Ohne diese Zusatzinfo ist man leicht verwirrt. 10 Arten und danach werden nur 2 erwaehnt? Aber 10 ist ja 2!Egal, irgendwie kam mir das alles am Mittwoch um einiges brillianter vor, koennte am Gluecksrausch liegen, weil ich endlich mal irgendetwas (neuer Stoff, nicht binary, der spruch stand bloss irgendwo im Buch, ich war fertig und habe ihn entdeckt) in diesem Kurs verstanden habe.

Naechstes Wochenende ist Homecoming, werde langsam ein bisschen aufgeregt. Aber um Kleid und Schuhe brauche ich mir immerhin keine Sorgen zu machen, das habe ich ja schon. Bea hat von gestern auf heute bei mir uebernachtet (sleep-over heisst das hier) und ich habe ihr ein voll huebsches, dunkelblaues Kleid in A-Linie mit Bluemchen-Spitzenmuster am Ruecken von mir dafuer geliehen, steht ihr (fast 😉 ) besser als mir. Ich freue mich auf jeden Fall auf den Ball, das wird bestimmt eines der Highlights meiner „Highschoolkarriere“. Sollte aber auch nicht zu viel erwarten, mir wurde oft erzaehlt, dass der Abschlussball eigentlich viel toller sein soll.

Bis bald,

Lilly

Erwartungen

Hey,

jetzt ist es nur noch eine Woche hin, dann fliege ich nach New York und dann nach North Carolina („OMG“+ amerikanisches Girlie-Gekreische). Bisher lag das alles in weiter Ferne, doch jetzt stellt sich (mir) die Frage: Was erwarte ich mir eigentlich konkret von meiner Zeit in Charlotte?

Es gibt zwei Möglichkeiten, diese Frage zu beantworten.

Da wäre die Art von Antwort, die ich in meinen Motivationsaufsätzen tausendmal genannt habe: „Neue“ Kultur kennen lernen, Englisch verbessern, anderen Alltag erleben, und und und. Besonders persönlich klingt das Ganze nicht, so in etwa sehen bestimmt alle Motivationsaufsätze aus. Aber was soll man bitte auch konkret schreiben, wenn noch nicht einmal Ort, Gastfamilie und Schule bekannt sind?

Das führt mich zur zweiten Antwortmöglichkeit: Ich habe jetzt schon alle Informationen:Charlotte, nette Familie-habe echt Glück, coole High School) und kann mir dementsprechend schon ein ungefähres Bild von meiner Umgebung machen. Mit meiner Gastschwester (sie schreibt mir jeden Tag „noch soundsoviel Tage OMG“) habe ich schon ein Programm erstellt, was wir gemeinsam unternehmen wollen(Freizeitpark, Skifahren in den Bergen von NC, , Pyjama-Party, auf den Homecoming-Ball gehen,..). Sie hat mir auch schon einige ihrer Freunde und natürlich ihre Familie über Skype vorgestellt, ich kenne also in etwa die Rahmenbedingungen.

Auch wenn sicher nicht alles genauso werden wird wie erwartet, freue ich mich schon total auf mein atj.

Aber jetzt gibt es erstmal noch ziemlich viel zu erledigen: Koffer packen, Gastgeschenke kaufen, Verabschieden. Deshalb fiel der heutige Beitrag etwas kurz und unstrukturiert aus, aber das ist ja nicht schlimm.

Das nächste Mal wenn ich blogge, werde ich schon in New York oder sogar Charlotte sein.

Also bis bald,

Lilly