(Merry) Kissmas-Konzert

Hey,
ich bin froh, dass ich diesen Artikel nicht erzaehlen muss, denn meine Stimme hat sich gestern auf dem „Kissmas“ Konzert irgerndwann zwischen Hailee Steinfeld und Shawn Mendes verabschiedet.
Ich bin mit Savannah (der „mittelalten“ Cousine von Bree), Bea, Bree und meiner Gastmutter hingegangen. Auf dem vom Radiosender Kiss 95.1 veranstalteten Konzert im Spectrum Center in Charlotte (da sind sonst die Basketballspiele der Hornets) traten insgesamt sechs Kuenstler auf: Jojo, Charlie XCX, DNCE, Hailee Steinfeld, Alessia Cara und Shawn Mendes. Unsere Plaetze waren ziemlich gut: Sitzplaetze (auch wenn wir die meiste Zeit standen) ziemlich in der Mitte, etwa 50m von der Buehne entfernt-natuerlich dementsprechend teuer-Danke an meine Mutter fuer das Weihnachtsgeld aus Deutschland ;).
Los ging es mit JoJo, die ich leider ueberhaupt nicht kannte. Ein bisschen Internetrecherche hat ergeben, dass sie vor 9 Jahren mit ihrer Debuetsingle „(Leave)Get out“ als juengste Solo Kuenstlerin in den US-Billboard Charts war. Hm, sagt mir immer noch nichts.
Danach kam Charlie XCX und hat mit ihrem Pop-Dance-Mix die Buehne gerockt. Sie performte eigentlich (im Gegensatz zu JoJo, die , die Gelegenheit nutzte, um ihr neues Album zu bewerben) nur ihre groessten Hits: „Fancy“ (leider ohne Iggy Azalea), „I love it“, „Break the rules“ und zum Schluss „Boom Clap“ (Filmmusik zu “ das Schicksal ist ein mieser Verraeter“). Bea, Bree, Savannah und ich haben textsicher mitgesungen und auch ein bisschen (so gut wie es mit dem Platz in einer Konzerthalle eben geht) getanzt. Das hat Spass gemacht, Ich wuerde fast sagen, ihre Performance hat mir am besten gefallen!By the way:Charlie XCX hatte laut mir und Bea das beste Outfit des Abends: graues Shirt, ein kurzer weisser Rock mit einer Jeansjacke.
Next: DNCE (nach einem gleichnamigen Song, in dem es darum geht, zu betrunken zu sein, um „dance“ richtig zu buchstabieren….okaaaaaay…). Die Gruppe kannte ich vorher jetzt nicht so gut, habe sie dann jedoch an ihrer Hitsingle „Cake by the ocean“ erkannt. Ansonsten haben sie auch noch andere, unbekanntere Songs des 2015 erschienenen Debuetalbums gespielt, was aber nicht schlimm war, weil der funkige Beat einfach gute Tanz-Laune gemacht hat. Die Outfits der Band-Mitglieder waren generell etwas… speziell. Am coolsten fand ich den Gitarristen mit einer gelben Lackschuerze und Hawaii-Badeshorts.
Nummer 4: Hailee Steinfeld (die braunhaarige aus Pitch Perfect 2, die „Flashlight“ singt)in einem langaermlichen, schwarzen Glitzertop, die uns ganz stolz verkuendete, fuer den Golden Globe fuer ihre Rolle in „The Edge of Seventeen“ nominiert zu sein. In dem Coming-of-age Film geht es um ein 17-jaehriges Maedchen mit Selbtsmordgeedanken, das dann lernt, sich selbst zu lieben. Damit hat Hailee gleich zum naechsten Song „Love Myself“ uebergeleitet. Das fand ich generell suess, dass einige Kuenstler (in dem Fall sie) zu jedem Song noch ein paar Worte gesagt haben. Ihre Performance endete mit (gerade in den Charts) „Starving“, was jetzt mein aktueller Ohrwurm ist.
Last but not least: Alessia Cara, die Newcomerin von 2015. „Scars to your beautiful“ kuendigte sie als den „Song an alle Maedchen da draussen, die manchmal das Gefuehl haben, nicht huebsch genug, nicht gut genug zu sein“ an. Ansonsten waren neben „Wild things“ und „here“ auch bei ihr noch einige unbekanntere Songs dabei.
Das „Beste“ (dem Kreischen der weiblichen Fans nach zu urteilen) kam zum Schluss: der 18-Jaehrige Shawn Mendes. Meine Stimme schwaechelte dann schon, aber ich habe trotzdem fleissig bei „treat you better“, „mercy“ und „Stitches“ mitgesungen.
Insgesamt hatte ich grossen Spass auf dem Konzert (Danke nochmal an meine Gastmutter fuers „babysitten“ ;)) vor allem, weil man auf unseren Plaetzen echt gut sehen konnte. Das einzig etwas Nervige war, dass wir nach jeder Performance 20 Minuten auf den naechsten Kuenstler warten mussten, weil die Buehne umgebaut werden musste, ich bin also gegen Mitternacht erst ins Bett gekommen und dementsprechend muede.
Jetzt sitze ich gerade in unserer Turnhalle, schaue beim JV-Maedels-Basketballspiel zu, um die Zeit bis zu meinem Spiel totzuschlagen.
Bis bald,
Lilly

Festliche Veranstaltungen und Power-Shopping

Hey,
in den vergangenen Tagen war ganz schoen viel los.

Montag war das „Fall Sports Banquet“ (das fieserweise Bankett heisst, obwohl es nichts zu essen gab 🙁 ), wo die Erfolge aller Sportarten des Herbsts (Fussball, Football, Tennis, Track, Volleyball, Golf, Cheerleading und Field Hockey) „gefeiert“ und besonders tolle Sportler geehrt worden. Es sassen also 200 aufgehuebschte Schueler und Eltern im Auditorium (wie die grosse Aula meiner Schule in Deutschland) und haben dem „Athletic director“ und den Coaches zugehoert, wie sie die Erfolge der Schule aufzaehlten. Am besten war unser Fussballteam, das hat es sogar in das Finale des Staates North Carolina geschafft. Field Hockey wurden auch als neuer Sport an der Schule erwaehnt.
Danach ist jedes Team noch einmal fuer Awards zusammengekommen. Eigentlich durfte unser Coach nur 2 („best player“ und „most improved player“ vergeben, sie hat sich jedoch zusaetzlich noch fuer jeden Spieler einen „Superlatif“ ausgedacht. Ich wurde „most encouraging player“ , weil ich das Team immer mit Suessem motivieren konnte ;).

Gestern hatten Bree und Madison (eine ihrer Cousinen) ihre „Beta Club induction“. Beta Club ist eine Art Club der besten (man muss einen bestimmten GPA-Grade point average-Notendurchschnitt haben) 10.Klaessler, die sich sozial engagieren und auch gemeinsam Projekte machen werden. Bei der „Induction“ wurden die (geschaetzt) 50 neuen Mitglieder eingefuerht oder eingeweiht (eine bessere Uebersetzung faellt mir grade nicht ein).

Was auch noch gestern passiert ist: Wegen „Lehrerkonferenzen (die 2.Notenphase, nach der wir dann wieder ein „Mini-Zeugnis“ kriegen, endete letzte Woche) hatten wir Kurzstunden, um 12 war Schule aus. Emilee und ich haben die Zeit genutzt, indem wir in einer Creperie in Matthews (naechstgroessere Stadt hier in der Naehe) Mittag gegessen haben. Ich habe mir einen „Pumkin-Pie-Crepe“ und eine heisse weisse Schokolade gegoennt, lecker….Das Wetter war (fuer Dezember-Verhaeltnisse, ich glaube, es schneit in Teilen Deutschlands sogar schon)schoen herbstlich, wir haben uns rausgesetzt und die Sonne genossen. Irgendwann war dann aber Schluss mit Faulenzen, ich musste noch meine Weihnachtsgeschenke kaufen, was in 2 Stunden Power-Shopping bei Target ausartete. Dieses Geschaeft werde ich echt vermissen, weil es von Klamotten ueber Essen und Krims-Krams echt alles hat.

Das war soweit meine Woche. Morgen machen wir mit dem Interact-Club (auch so ein sozialer Club, in dem ich aber drinnen bin) einen Ausflug, wo wir Waisenkindern die Weihnachtsgeschenke geben, die wir fuer sie vor einigen Wochen gekauft haben. Wir kommen puenktlich zur 4.Stunde (ca 1 Uhr)fuer das „Students vs.Staff“(Lehrer gegen Schueler)-Basketballspiel zuerueck. Da will ich nach dem Ausflug vielleicht noch mit Emilee hingehen, um zuzuschauen. Das wird bestimmt lustig.

Bis bald,
Lilly

Basketball-Wochenende

Hey,
mein Wochenede stand ganz im Zeichen des Basketballs.
Freitag hatten wir unser erstes Heimspiel, bei dem wir in der Halbzeitpause (die „gehoert“ immer der Heimmannschaft) einen Tanz aufgefuehrt haben. Beim Training hat alles super geklappt, aber natuerlich nicht dann, wenn drauf ankommt: bei der Auffuehrung. Die Musik hat irgendwie gesponnen, ging laut-leise-laut-leise… wie soll man zu einem Beat tanzen, den man nicht hoeren kann? Das war schon bei dem JV-Team so, unsere Trainerin hatte uns also extra vorher gewarnt, dass wir aufhoeren sollen, wenn das passiert, in Startposition gehen und noch mal von vorne anfangen. Bloed bloss, dass das mit der Musik nicht besser wurde. Drei mal stoppten wir, bis die Captains dann eintschieden, dass wir das Beste draus machen und zur komischen Musik tanzen. Peinlich, wir haben aber darueber lachen koennen.
Kaum ist die Fussballsaison vorueber, faengt fuer meinen Gastbruder die Basketballsaison an. Er und mein Gastvater (er ist der Trainer) hatten dieses Wochenende je Samstag und Sonntag ein Spiel, bei dem der Rest der Familie natuerlich zugeschaut und angefeuert hat.
Mein Gastvater hat zusammen mit einem Freund eine Saisonkarte fuer die Heimspiele der Hornets (Hornissen), der NBA-Basketballmannschaft von Charlotte (die gehen mit all dem Panthers-Gehabe manchmal ein bisschen unter). Die beiden gehen manchmal zusammen, manchmal geben sie sichaber auch gegenseitig die Karten, sodass der jeweils andere mit Frau/Kindern gehen kann. Vorgestern hat mein Gastvater mich mitgenommen und es hat mir sehr gut gefallen. Es ist unglaublich, wie gross die Spieler sind und wie hoch sie springen koennen! Die Hornets haben das ganze Spiel ueber gefuehrt, dann aber nachgelassen und nach einem Unentschieden und der daraus folgenden Verlaengerung leider verloren.
Die Aufgabe fuer Samstag war eigentlich, den ganzen Tag auf Zucker zu verzichten, aber netterweise hat sich mein Schwesterherz ueberreden lassen, den Entzug auf heute zu verschieben, denn am Samstagmorgen hat mein Gastvater Pancakes gemacht und nach dem Hornetsspiel sind wir noch bei Krispy Kreme Doughnuts vorbei…ein Oreo-Donut, ein Heidelbeerdonut und ein Cheesecake-Donut….hm. Ausserdem habe ich mit grandmommy gestern Chocloate-Balls(nicht gebackenene Erdnussbutterkugeln ueberzogen mit Schokolade)nach einem Rezept von ihrer Grossmutter gemacht. Die sind soooo lecker…Eigentlich haette sie genug zum Mittagessen im Kuehlschrank gehabt, das ist uns beiden aber erst aufgefallen, nachdem wir uns eine reichliche Menge der fertigen kleinen Koestlichkeiten genehmigt haben, hehe. In zwei Wochen werden wir dann die richtig grosse Weichnachtsbaeckerei eroeffnen, um Plaetzchen verschenken zu koennen.
Bis bald,
Lilly

Adventskalenderchallenge

Hey,
mein Schwesterherz und ich machen uns unseren eigenen Adventskalender, bei dem wir uns gegenseitig fuer jeden Tag eine kleine Aufgabe stellen. Meine Schwester muss heute Skittles kaufen (na, schon aufgegessen 😉 ?), ich 20 kleinen Dinge/Ereignisse/Eigenschaften von Personen,die ich vermisse, auflisten. Weil ich ein fauler Mensch bin, tippe ich das ganze am Computer. Die Aufgabe erfordert eigentlich auch noch, das Ganze nach Wichtigkeit zu ordnen, aber sorry, Lieblingsschwest(-er), das geht einfach nicht. Ich habe mich auch nicht ganz an die „20“-Regel gehalten, bin heute rebellisch ,haha.
Hier die Liste:

– Lisas & deine (meine Schwester) Vorwaerts-protest-rollen
– deinen Sarkasmus
– deine Kinderriegel (die, die du mir geschickt hast, sind ein wuerdiger Ersatz, werden aber leider nicht von Fr. Kleinle in der ersten Pause in der Mensa verkauft)
– Freitage mit Oma
– Flos Klugscheisserei 🙂
– unseren Adventskranz
– deinen bescheuerten Kochplan
– deine gelangweilt-mich-nervende-Art im Unterricht
– das Fahrradfahren (Bewegung, frische Luft)
– (meinen „Stiefvater“)Hans‘ Faehigkeit, schachspielend ploetzlich unsichtbar zu werden
– Gossip-Girl-Marathons mit dir
– unser Trampolin im Garten
– (die Streunerkatze) „Flecki“
– das Dach
– meine Mutter (auch wenn die Liste der kleinen Dinge ihr nicht wuerdig ist 🙂 )
– Papas dumme Witze (und wie wir drei uns danach darueber stundenlang kaputtlachen koennen)
– die Ansagesstimme in der S-Bahn
– Lenas „hehehehe“(du weisst, wovon ich rede 😉 )
– den Ortspark (ob der „See“ dieses Jahr wohl zufrieren wird?)
– Geigenstunde
– im Handballtor zu stehen
– Annas Lachen
– Klaerchens Verpeiltheit
– Lisas unnoetige Witze (in der Regel, running gag…wer hat eigentlich nochmal den Swag-Circle erfunden ?)
– unseren Kamin
– den Marienplatz
– meine Turn-Maedels
– Tafeldienst (komisch, dass man das vermissen kann)
– frisch gebackene Brezen
– unsere Inlineskate-tour (lsp, eisdiele)
– unsere tolle Turnhalle
– und vieles mehr

Bis bald,
Lilly

Ein etwas anderes Thanksgiving

Hey,
wie schon im letzten Beitrag gespoilert, habe ich Thanksgiving mit meiner amerikanischen Grossfamilie (Bree, meiner Gastmutter, Gastvater, meinem Gastvater, meiner Tante, meinem Onkel, Bea, meinen 3 Cousinen, Grandmommy, meiner anderen Tante und einer Freundin von ihr-14 Leute insgesamt) in Disneyworld in Florida gefeiert. Wir sind dienstags nach der Schule losgefahren, nachts um drei im Hotel angekommen um zehn wieder losgefahren, um nachmittags in Orlando anzukommen.

Disneyworld hat vier Themenparks: Magic Kingdom, Animal Kingdom, Epcot und Hollywood Studios. Am ersten Tag (von dem ja nicht mehr so viel uebrig war) sind wir ins Magic Kingdom gegangen, dem aeltesten Park, in dem es um die Charaktere aus den Disneyfilmen geht: Mickey Maus-klar, Cinderella, Winnie Pooh, Schneewittchen, und und und. Alle Attraktionen kann man (meiner Meinung nach) grob in drei Kategorien gliedern: Themenfahrten, wo man in einem Boot/Wagen sitzt und durch eine Kunstwelt aus dem jeweiligen Film faehrt, Achterbahnen und Shows (mit Film -teilweise 3D, Musik, Schauspielern… ). Ach, und natuerlich Fressbuden. Passend zum Thanksgiving am naechsten Tag gab es ein grosses Feuerwerk am Abend.
Nach dem ersten Tag waren wir alle megamuede und sind sofort ins Bett gefallen.

Tag zwei begann im Animal Kingdom mit einer Achterbahn „durch den Mount Everest“. Wir sind extra frueh aufgestanden, damit die Wartezeit nicht zu lang wird und sind sogar zweimal gefahren. Das Anstehen ist generell so eine Sache. Zur falschen Zeit kann man schon mal 2 Stunden fuer eine Attraktion anstehen. Aber man kann ja optimieren: frueh aufstehen oder auf die Disneywrold-App gucken, die Wartezeiten abschaetzt. Ausserdem gibt es noch sogenannte Fastpasses. Das ist sozusagen organisiertes, legales Vodraengeln. Jeder bekommt 3 pro Tag, mit denen man die lange Schlange ueberspringen kann und sich in dei Fastpass-Schlange einreiht. Bloed bloss, dass jeder das bei den besonders beliebten Attraktionen macht und man dann schon mal eine halbe Stunde mit Fastpass wartet.
Wir sind im Animal Kingdom noch viele Attraktionen unter -anderem eine Wasserrutsche- gefahren und waren auf einer „Safari“. Dabei sind wir in einem grossen Truck durch den im Park integrierten Zoo gefahren und sind den Giraffen, Zebras, Elefanten, Affen und mehr sehr nahe gekommen. Natuerlich waren die Loewen durch einen Wassergraben von uns getrennt.
Nachmittags sind wir in den Epcot-Park, der Sektoren mit Miniatur-Nachbildungen der Laender der Welt enthaelt, was ich sehr suess fand. Wir hatten leider nicht so viel Zeit, weil wir einen Fastpass fuer die Eiskoenigin-Attraktion („Frozen“) in Norwegen gebucht (!)hatten. Aber fuer einen Abstecher nach Deutschland (Okotberfest-Klischees, haha) und Frankreich (hmmmm…ein Himbeermacaron) hat es noch gereicht. Zum kroenenden Abchluss sind wir mit Sxxxx (kunstname einer Fluggesellschaft, den ich leider vergessen habe, weiss nur noch, dass er mit S begann) auf „Weltreise“ gegangen. Man sass in einer Flugzeug-Nachbildung und wurde in eine Simulation hereingefahren. An den Aussenwaenden der Kuppel, in der wir uns befanden, wurde Film, Musik und Gerueche so ueberzeugend gemischt, dass man den Eindruck hatte, ueber den Eiffelturm, Wuestenlandschaften, Blumenwiesen, die Antarktis, Taj Mahal oder Schloss Neuschwanstein zu fliegen. Klingt jetzt wahrscheinlich komnisch in der Beschreibung, war aber ein echte wundervolles Erlebnis.
Naechster (und leider auch letzter) Tag: Vormittags Magic Kingdom, nachmittags Hollywood Studios- Thema: Hollywoodfilme. Dort steckten wir mal eben in einer Attraktion fuer eine Stunde aufgrund „technischer Schwierigkeiten“ fest. Ich fands aufregend, alle anderen waren genervt. Bree hat die ganze Familie zu einem Frozen-Singalong geschleppt. Das ist ein Mix aus Theater, Film und Karaoke ueber den Film „die Eiskoeningin (Frozen)“, den ich davor leider nicht gesehen hatte. Unerwarteterweise hat mir diese Veranstaltung mega gut gefallen, auch wenn ich die Songs und den Film nicht kannte (was Bree und ich Sonntagabend nachgholt haben). Danach sind wir noch zweimal (!) den Rock’n Rollercoaster gefahren (eine Achterbahn mit Loopings, im Dunkeln, mit Rockmusik) und eine Art Freier-Fall-Ding (Name vergessen), bei dem man „in einem verrueckten Aufzug feststeckte“.

Samstag mussten wir leider die 10 Stunden lange Heimreise -zurueck ins kalte North Carolina- antreten.

Sonntag war Grandmommys Geburtstag. Weil wir in Disneyworld nicht wirklich ein Thankgiving-Essen hatten, haben wir eine Ueberraschungsparty fuer sie damit kombiniert. Es gab ganz klassisch Truthahn, eine klossartige Masse (Name vergessen-zu viel Eindruecke auf einmal in der letzten Woche) und Preiselbeeren dazu, die Mac’n’Cheese (Makkaroni mit Kaesesosse) meiner Gastmutter, Bohnen-Casserolle, Heferollen, Kartoffelbrei, Cookies und meine selbstgebacken Apfel-Karamell-Cupcakes. Lecker ! Im Anschluss an das Essen hat die ganze Familie das Panthersspiel angeschaut, die Jungs haben leider knapp verloren. Das waren aufregende Ferien!

Bis bald,
Lilly

Homecoming

Hey,
am Samstag war das verspaetete Homecoming, der eigentliche Termin musste wegen dem Sturm vor einem Monat abgesagt werden. Vielleicht lag es daran, dass die Homecoming-Woche vorher so gefehlt hat und man so nicht „in Homecoming-Stimmung“ war, vielleicht hatten die Leute aber auch keine Zeit , da das Cheerleading-Competition-team am selben Tag eine Meisterschaft und das Fussball-Schulteam das Finale von North Carolina hatten. Die Tanzveranstaltung(wenn sie den Namen ueberhaupt verdient) selbst war also-man kann es nicht anders sagen-ziemlich langweilig. Wir standen in Grueppchen rum und haben darauf gewartet, dass mehr Leute kommen und es lustiger wird-was aber nicht passiert ist. Nach einer Stunde sind wir dann gegangen.
Jetzt habe ich vor lauter Meckern ganz vergessen, zu erzaehlen ,dass wir vorher noch (gefuehelt) stundenlang Fotos gemacht haben. In unseren kurzen Kleidchen haben wir bei 10 Grad sehr gefroren, immerhin hatte ich eine Jacke mit. Danach ist meine Gruppe-Bea, Bree, ihr Freund und Freunde von Bree, die ich teilweise auch kannte-zum Essen in einen Italiener gegangen, das war lustig.
Also insgesamt kann ich sagen, dass Homecoming jetzt nicht DAS Ereignis war, wie es in High-School-Filmen gerne dargestellt wird. Vielleicht haengt das aber auch mehr von der Schule und dem Termin ab.
Den Rest des Wochenendes habe ich eigentlich sitzend verbracht. Bree hatte Samstag und Sonntag ein Fussballtunier (als Abschluss der Saison-jippie) in Statesville, eine Stunde noerdlich von Charlotte, wo ich-dick in Wintermantel und Decke eingewickelt-zugeguckt habe. Wie irgendein bloeder Zufall es wollte, ereignete sich je gestern und auch vorgestern ein Unfall auf der Autobahn, weswegen wir dann 3 Stunden fuer den Heimweg gebraucht haben.
Diese Woche jetzt wird sehr kurz, weil wir ab Mittwoch wegen Thanksgiving frei haben werden, das wir in Disneyworld verbringen werden. Morgen nach der Schule geht’s los-12 Stunden dauert die Fahrt nach Florida. Ich freue mich sehr darauf.
Bis bald,
Lilly

Keep Pounding, Panthers ! & Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub!

Hey, leider kann ich mich momentan nicht in meinen Blog einloggen, weil mein Chromebook die Seite als “ausserschulisch” identifiziert hat. Ich habe aber die Bibliothekarin um Hilfe gebeten und poste dann dieses “Textmonster”, wenn das Problem behoben ist.

Keep Pounding, Panthers! (14.November, Tags: Football, Essen)
Gestern hat mich meine Gastfamilie zu einem Footballspiel der Panthers mitgenommen. Gut gestaerkt mit heisser Schoki und Pancakes und dick eingemummelt (es hatte ca. 5 Grad) kamen wir im riesengrosse Stadium in Charlotte an. Mein Gastvater war-zu Recht- sehr stolz auf die Plaetze, die er uns ergattert hat: Zweite Reihe von ganz unten (sehr nah am Spielfeld, man konnte gut sehen) ,an der kuerzeren Seite des Footballfeldes (wenn man es sich wie ein Rechteck vorstellt), sosodass wir dann die Touchdowns hautnah miterleben nnten und auch sonst einen ausgezeichneten Blick auf das Spielfeld hatten. Am besten hat mir das Maskottchen, Ueberraschung-ein Panther , gefallen. Fuer die Watergrils hatte , denn dunsere Highschool Pirates.

Was abgesehen davon noch passiert ist: Donnerstag haben wir (Speise-)Eis in Chemie hergestellt, um uns auf den Test heute vorzubereiten…lecker. Natuerlich musste mit den Daten aus dem “Experiment” dann aber auch chemisch gerechnet werden.
Freitag war Veterans Day, also frei. Vormittags skypte ich sehr lange mit meiner Freundin Lisa; abends besuchten Bree und ich ihre Freundin Sydney und machten ein Lagerfeuer mit ihrer Familie, wo ich das erste Mal amerikanische S’mores (Sandwich bestehnd aus zwei waffelaehnlichen Cracker mit einem geroesteten Marshmallow und einem Stueck Schokolade in der Mitte) gegessen habe. Das war so lecker, dass ich gleich fuenf Stueck verdruecken musste ;).
Samstags war ich mit Steph (meiner Gastmutter) und ihrer Freundin Iris in einem Staedtchen zwei Stunden von Indian Trail entfernt, um die dreistoeckige Torte fuer die Goldene Hochzeit der Eltern von Freunden von ihr abzuholen. In der Baeckerei goennte ich mir ein (sehr leckeres) Schokoladeneclair, Iris und Steph kauften sich Zimtrollen. Die Rueckfahrt mit dem Ding im Kofferraum war ein Abenteuer! Bei jedem Schlagloch und jeder Kurve mussten wir Angst haben, dass das teure Kunstwerk beschaedigt werden koennte. Zusaetzlich hat Steph die Klimaanlage fuer unser “Baby” so sehr aufgedreht, dass ich trotz Decke auf der Rueckbank gefroren habe.
Die Muehe hat sich aber gelohnt. Auf der Feier abends ass ich gleich zwei Stuecke von dem Meisterwerk. Ansonsten war es anfangs nicht so toll, weil ich halt keinen von den Gaesten wirklich kannte. Gegen acht kam Bree von ihrer College-Besichtigungstour., dann wurde es lustiger, als ich versuchte, sie zum Tanzen zu ueberreden und unerwarterweise Erfolg hatte.

Heute nachmittag mache ich mit dem “Girls in Stem Club” einen kleinen Ausflug zur Grundschule, wo wir versuchen, 6-10 Jaehrige Maedels fuer Naturwissenschaften zu begeistern, indem wir kleine Experimente mit ihnen machen werden. Da freue ich mich drauf.

Dribble and shoot, shoot, take that ball to the hub! (17.November, Tags: Cheerleading)

Gestern war das erstes Basketballspiel, bei dem ich 3 Stunden lang- fuer das weibliche und dann maennliche Varsity Team gecheert habe (ich weiss, schreckliches Denglisch, aber “ich habe Cheerleading gemacht” ist so umstaendlich und “anfeuern” koennte auch heissen, dass ich mir das Spiel bloss als “Fan” anschaue,hm, schwierig…. )Ich war mega aufgeregt, weil alle in meinem Team ausser mir und und einem anderen Maedchen letztes Jahr schon im Team waren und dementsprechend alles draufhatten.
Die “Quarter-Cheers” liefen sehr gut, haben wir ja auch zigmal geuebt. Das ist eine Kombination aus Cheer (Sprechgesang mit Bewegungen) und Beat (Klatschen und Stampfen), die wir in den Pausen zwischen den beiden Haelften einer Halbzeit auf dem Feld zeigen. Wir werden auch eine Halbzeit-Show mit Stunts machen, aber bis jetzt war keine Zeit, um das einzustudieren.
Der andere Teil von “Basketball-Cheerleading” findet sitzend auf der Tribuene statt und besteht auch wieder aus Cheers und Beats (steigern die “Spannung”), wovon es je gefuehlte tausend gibt. Das fiel mir dann schwerer, weil wir einige Cheers erst gestern oder sogar kurz vor dem spiel durchgesprochen haben. Ich habe dann einfach versucht, mitzukommen, den Rhythmus dest Stampfen und die Worte des Sprechgesangs zu ignorieren und immerhin die Handbewegungen zu machen. Denn da ist es am offensichtlichsten, wenn man rauskommt. Das war ein bisschen frustrierend, aber hey: Uebung macht den Meister! Und ich werde jetzt zwei Spiele und ein- bis zweimal Training pro Woche haben, sollte das also bald draufhaben.

Juhuu (18.November 2016) Ich sitze gerade in Sportmedizin, wir sollen eigentlich unsere Notizen fuer den Test am Montag noch mal durchgehen, aber jeder quatscht oder surft im Internet mit den Chromebooks. Und So, offensichtlich hat es geklappt, ich kann mich wieder in meinen Blog einloggen 🙂 Juhuu !

Election Night

Hey,
es ist Election Night! Wir, meine Gasteltern, Bree und ich, sitzen gerade im Wohnzimmer und schauen Fox news mit Liveticker ueber die Auszaehlungen der Stimmen in den einzelnen Staaten.
Meine Gateltern haben grad noch einmal erfolglos versucht, mir das System zu erklaeren, aber ich begreife immer noch nicht, warum man gar nicht die Bevoelkerungsmehrheit haben muss, sondern die der Wahlmaenner, um die Wahl zu gewinnen.
Laut fox news hat Clinton momentan 104 Stimmen, Trump 139, laut CNN- wir haben gerade umgeschaltet um eine andere Sicht der Dinge zu sehen-steht es 97:128 fuer Clinton, anscheinend rechnen einige Sender Prognosen schon mit ein.
Gerade hat CNN Connecticut und Louisania ausgezaehlt, jetzt steht es bei ihnen 104:136.
Wenn man auf die US-Karte schaut, hat Trump bis jetzt sehr viele Staaten gewonnen, aber es geht ja auch um die Bevoelkerung in den Staaten die wiederum die Anzahl der Stimmen definiert
Es scheint auf jeden Fall spannend zu werden. Ich weiss noch nicht, ob ich wirklich bis spaet in die Nacht aufbleiben will, werde langsam muede. Andererseits ist das wahrscheinlich die einzelne amerikanische Wahl, die ich authentisch live miterleben werde.
Bis bald
Lilly

The Best Day

Hey,
heute war so ein aufregender Tag, ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.
Ich bin um fuenf aufgestande, was mich einiges an Ueberwindung gekostest hatte. Um sechs ging naemlich der „Charity sale“ des Kaufhauses JC Penny in Matthews (naechst groesserer Ort, danach kommt dann Charlotte) los. Das war ein Shoppingevent, bei dem man mindestens 25% oder mehr Rabatt auf alles bekommt. Zusaetzlich gehen alle Einnahmen an oertliche gemeinnuetzige Organisationen wie beispielsweise „Cindy’s Hope Chest“, die Brustkrebs-Organisation meiner Gasttante Cindy. Zuerueck zum Shopping: Ich war versucht, mir ein Paar schicke Boots zu kaufen, bin aber jetzt schon ziemlich sicher ueber dem 23kg-Limit fuer den Rueckflueg. Ausserdem habe ich ja (eigentlich) genug Schuhe ;). Ich habe aber ein huebesches Paar echter Silber-Ohrstecker fuer 7$ (Schnaeppchen!) sowie zwei Paar Schneeflockenohrringe fuer die Adventszeit, amerikanische Plaetzchenausstecher und -deko, Bea zwei Paar Stiefel, meine Familie ganz viel Haushaltskram etc. ergattern koenen. Alles keine Notwendigkeitskaeufe, ich weiss, aber das Shoppen mit meiner Familie und Beas (Alexa, meine aelteste „Cousine“, die ich sehr gerne mag, ist uebers Wochenende vom College heimgekommen) an sich hat einfach Spass gemacht. Es erinnerte mich ein bisschen an die Einkaufstouren durch Augsburg mit meiner Tante und meiner Oma: Brauche ich das-Nein! Kaufe ich es trotzdem?- Ja! 🙂
Noch waehrend wir im Kaufhaus sassen und auf Bree gewartet haben, wurde ich von meiner Gastmutter ueberrascht, die verkuendete, dass wir mittags eine Segwaytour in Charlotte uptown gebucht haben. Ich war sehr aufgeregt, weil ich schon immer mal in die Stadt reinwollte, es wegen den Demonstrationen Ende September bisher aber leider nicht so gut gepasst hat. Die Ueberraschung war also gelungen. Es war anfangs ein bisschen schwierig auf dem Segway die Balance zu halten, ich habe mich aber schnell daran gewoehnt. Das Fahren selbst machte unerwartet viel Spass (Boese Zungen behaupten ja, das sei Laufen fuer Faule). Los gings mitten im Kern der Innenstadt, dem Bankenviertel mit den Hochhaeusern („Mini-New York“), fuer das Charlotte so beruehmt ist. Komischerweise war genau heute eine Parade fuer den Veteransday durch die Strassen , dabei ist der doch erst naechsten Freitag ?! Egal,davon entfernte sich unsere Gruppe mit den sperrigen Gefaehrten schnell. Unser Guide „Rod“ war sehr nett, er erzaehlte auch ein bisschen ueber die Geschichte der Stadt.Charlotte wurde 1755 von einem Typen mit Nachnamen Polk gegruendet. Rod zeigte uns einen alten Baum, an dem bis anfangs des 19. Jahrhunderts noch Leute gehaengt worden sind und eine historische, renovierte Siedlung. Die Stadt wird laut ihm auch die „gruene Stadt“ genannt, weil sie so viele Baeume,Gruenflaechen und Parks hat. Diese strahlten heute passend zum kuehler werdeneden Wetter (ohne meine deutschen Wandersocken haette ich sehr gefroren) herbstlich gelb-orange. Ausserdem fuhren wir durch das Kuenstlerviertel(dort eine sehr coole riesige, aus Spiegeln hergestellte Skulptur) und am Baseball- und Footballstadium vorbei.
Leider war der Spass nach zwei Stunden vorbei, aber man soll ja dann aufhoeren, wenn es am schoensten ist.
Besser als mit einer Pekannusstarte zum Mittagessen haette mein Tag eigentlich gar nicht weitergehen koennen. Wir gingen also zu „Amelie’s“, einer „franzoesischen“-Baeckerei-Kette hier in den USA. Zum Glueck fuer mich mochte Bree dann auch noch die Haelfte ihres Mousse-au-Chocolat-Tortchen nicht mehr. Hmmmm, war das lecker!
Ziemlich geschafft ruhten wir uns dann nachmittags zu Hause aus, bis es weiter zu Freunden meiner Gastmuttter ging, die gerade erst zwei Zwillingsmaedchen bekommen haben.Suuuuuuuuuues! Der schwarz-weiss-gefleckte Hund der Familie hiess Oreo, was ich sehr lustig fand.
Abends luden mich Emilees Eltern zum Abendbrot in ein cooles Diner im „Szeneviertel“ Charlottes ein. Es war sehr schoen, ihre Familie mal richtig kennen zu lernen. Danach spazierten wir noch ein wenig durch das das vor allem von berufstaetigen, erfolgreichen, kinderlosen Hipstern bevoelkerte Viertel-Neben gruener, Finanz- und Kunststadt eine andere Seite von Charlotte.
Ich werde oft gefragt,was mir bis jetzt am besten gefallen hat, was sehr schwierg zu beantworten ist, weil das so viel ist. Heute war auf jeden Fall einer der sehr schoenen Tage.
Jetzt bin ich dementsprechend muede, aber diese Nacht schenkt mir die Zeitumstellung gluecklicherweise eine Stunde. Morgen vormittag geht’s in die Kirche und nachmittags verdiene ich mir in der Reinigungsfirma meines „Onkels“ ein bisschen Geld fuer Weihnachtsgeschenke dazu.
Bis bald,
Lilly

Happy Halloween

Happy Halloween !
Als „Erfinder“ des grossen Wirbels darum feiern das die Amerikaner natuerlich dementsprechend gross: Die ganze Nachbarschaft war schaurig-schoen dekoriert, wir, meine Gastfamilie und ich, sassen auf Klappstuehlen vor dem Haus und warteten auf suessigkeitenhungrige Monster. Auch wenn es da eigentlich noch gar nicht richtig dunkel war, ging es gegen sechs mit den kleineren Kindern los. Sie liefen zoegernd auf uns zu, sagten schuechtern ihr Spruechlein „Trick or Treat“, um dann mit einer Handvoll Suessigkeiten belohnt zu werden. Meine Gastfamilie hatte einen „Halloweenzug“ aufgestellt, Halloweenlieder toenten aus einem Lautsprecher und mein Gastvater hatte aus einer E.T.-Maske, Klamotten und leeren Kuechenrollen einen „echten“ E.T.gebastelt. Bree hat mit grosser Muehe versucht, die Kinder davon zu ueberzeugen, dass E.T. lebt, indem sie sagte, er koenne sprechen und mein Gastvater hat dann vom Handy ueber die Lautsprecher den „will nach Hause“-Spruch abgespielt. Das war lustig.
Anders als in Deutschland mussten die Kostueme nicht unbedingt gruselig sein. Ich habe unzaehlige Prinzessinnen und Polizisten gesehen, meine Gastschwester war als Erdbeere verkleidet und ich relativ unkreativ als Fussballspieler (Bree hatte mir ein Fussballtrikot von irgendeinem bekannten Ami-Spieler gegeben). Richtig Abendbrot gegessen habe ich gestern nicht, bei all den Suessigkeiten, aber gut :D.

Der Cheer-Retreat am Wochenende war eine sehr aufregende Erfahrung. Wir hatten drei Stunden Training jeden Tag, wobei uns 2 neue Cheers mit Beats beigebracht wurden. Ausserdem haben wir mit einem Tanz fuer die Halbzeitpause begonnen. Ganz schoen zeit- und abeitsintensv, so viele Choreographien zu lernen, ganz zu schweigen davon, sie auch im Kopf zu behalten.
Aber wir haben nicht nur trainiert am Wochenede, ein bisschen Spass (aka Teambuilding) war auch erlaubt. Samstagabend haben wir ein Maislabyrinth besucht und sonntags ein Escape Game gemacht.
Das Labyrinth war kein gewoehnliches, sondern eines mit Fragen zu verschieden Themen-wir haben American History gewaehlt-, die einem „den Weg weisen sollten“. Wir dachten also, dass an jeder Weggabelung einfach eine Frage waere, Antwort rchtig, gehe links, falsch rechts. Falsch gedacht, das war nicht der Fall. Mein Team, dementsprechend verwirrt, hat dann beschlossen, wenn wir keine Frage hatten, einfach geradeaus zu gehen. Schlussendlich haben wir -als letztes Team- aus dem Labyrinth herausgefunden. Die Trainer waren schon kurz davor gewesen, nach uns suchen zu lassen.
Das Escape Game (man wird in einen Raum eingesperrt und hat eine Stunde, um- wie bei einer Schatzsuche Hinweisen folgend- wieder herauszukommen) fand ich persoenlich jetzt nicht so toll. Vielleicht lag es daran, dass unsere Gruppe mit 10 Leuten recht gross war, sodass ich nicht wirklich etwas zu tun hatte, vielleicht war unser Thema „Azteken“ aber auch zu einfach, denn ein Organisator hatte uns davor noch erzaehlt, dass das mehr ein Thema fuer Juengere waere.Eine andere Gruppe hatte „Scary Hospital“ (oder so aehnlich).Wir haben ihnen danach noch ueber die Videokamera zugucken koennen, das war sehr lustig.
Insgesamt hat mir mein Cheerleading-Wochenede sehr gut gefallen, vor allem weil ich mein Team ein bisschen kennen lernen konnte.

Was mir gerade einfaellt: Ich glaube, es sorgte fuer Verwirrung ,warum ich auf meinem Blog Lilly heisse, wenn mein Spitzname in Deutschland doch Liese ist. Das liegt daran, dass ich hier in den USA so heisse, weil die Amis „Liese“ nicht richtig aussprechen koennen, das klingt mehr wie „laise“. Dann habe ich diesen Namen gleich fuer meinen Blog beibehalten.

Bis bald,
Lilly