Kurzurlaub mit zwei meiner Lieblingsmenschen

Hey,
Das Wochenende mit Bea und grandmommy in Wilmington war ein wirklich schoener Ausflug.
Wir sind Samstagmorgen losgefahren, um mittags bei gmas Bruder, dessen Frau und deren Tochter Nicki anzukommen.Sie haben uns sehr herzlich empfangen und wir sind gemeinsam japanisch essen gegangen. Ich war erst sehr skeptisch eingestellt, aber letzendlich war es sehr lecker.
Spaeter sind wir erstmal zu target (50$ gutschein noch von Weihnachten), um einen Bikini zu kaufen. Ja, richtig gelesen, Bikini! Auf der Hinfahrt fragte Bea mich naemlich ploetzlich „haste eigentlich badezeug mit?“ Worauf ich sie nur perplex anschaute, auf die temperaturen von um die 15 grad verwies und verneinte. Danach war es aber beschlossene Sache: wir wuerden ins Meer gehen, egal, wie kalt es war. Und es war SEEEE….EEEE…EEE..HR kalt! Am Strand selbst ging es mit der Spaet-Nachmittags-Sonne eigentlich, nur im Wasser wurde es dann eisig. Wir-Bea, Nicki und ich-sind nur huefthoch rein gegangen. Ich habe versucht, ein bisschen mit den Wellen zu „plantschen/huepfen/spielen“ (welches Wort verwendet man da jetzt, um nicht nach Kleinkind zu klingen 😉 ), es war aber soooooooo kalt. Nach ungefaehr einer Minute schlug Bea dann vor, aus dem Wasser rauszugehen (nicht dass das ein Wettbewerb gewesen waere-obwohl- im Auto wollten wir noch um eine Kugel Eis wetten, sind dann aber irgendwie vom Thema abgekommen-Mist, ich haette gewonnen 😛 ) und wir rannten zu den trockenen Handtuechern. Nach einem kleinen Strandspaziergang ging es „nach Hause“ (zu Nickis Familie), wo ihr Vater schon eine Art Lasagne gekocht hatte. Zum Nachtisch gab es einen koestlichen Zitronenkuchen. „To die for“, zum Sterben lecker!
Nachdem ich drei Spiele hintereinander bei Mario Kart Letzte wurde, erloesten mich Bea und Nicki von meinem Elend (danke!) Und wir tanzten mit just dance ab, was sehr viel Spass gemacht hat.
Heute morgen haben wir erstmal bei ihop (international house of pancakes) gefruehstueckt und sind dann an einer Halbinsel entlang gefahren und zwischendurch zweimal ausgestiegen, um kurz einen „anderen“ Strand zu sehen. Vor allem der zweite war cool, da waren so Steine als Wellenbrecher, auf denen man toll herumkletterm konnte.
Vom Ende der Halbinsel aus nahmen wir die Faehre zum „Festland“, um in Southport-einem netten, kleinen Fischerstaedtchen-ein bisschen shoppen zu gehen.
Schwupp Diwupp war der Tag auch schon wieder fast rum, sodass wir uns von Nicki (mit der wir uns erstaunlich schnell sehr gut verstanden haben), Bella (dem suessen Hund der Familie, den ich oben vergessen habe zu erwaehnen) und Gmas Bruder verabschieden Mussten.
Die ganze Rueckfahrt ueber habe ich mit Bea und Grandmommy ueber Gott und die Welt geredet, was mir klargemacht hat, wie sehr ich die beiden vermissen werde. Es ist ein bisschen so, wie wenn man kurz davor ist, ein richtig gutes Buch zu Ende zu lesen: Ich weiss, dass es bald vorbei ist, will es aber noch so lange wie moeglich geniessen und werde mich noch oft daran erinnern.
Bis bald,
Lilly

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