?“Let them know it’s Christmas coming…..“?

Hey,
gestern war die Weihnachtsfeier meines Hockey-Teams und bei der Gelegenheit will ich gleich mal ein bisschen ueber Weihnachten hier in den USA plappern berichten.

Aber erst mal zur Party: Auch wenn die Saison ja eigentlich schon vorbei ist, fand ich es generell eine schoene Idee, noch einmal zusammen zu kommen, vor allem weil das fuer mich wahrscheinlich die letzte Gelegenheit war, Zeit mit dem gesamten Team zusammenzu verbringen. Eigentlich wollte ich meine Cookie Dough Sandwiches backen, habe aber leider mit Cheerleading und dem Konzert nicht wirklich die Zeit dafuer finden koennen. Und deutsche Gummibaerchen (noch aus deinem letzten Paket, Schwesterherz) sind ein wuerdiger Ersatz. Ausserdem gab es ja auch so genug zu essen: Chicken Wings, Chips, Gemuesesticks mit Dip, Cupcakes, Obstsalat,…
Passend zur „fuenften Jahreszeit“ war jeder mit Weihnachtspullovern, -socken, -leggins und -haarreifen weihnachtlich gekleidet.
Uns wurde vor der Party gesagt, ein „lustiges“ Geschenk fuer „White Elephant“ mitzubringen. Ich war verwirrt. Was hat ein weisser Elefant mit komischen Praesenten zu tun? „White Elephant“ ist, wie ich dann rausgefunden habe, eine etwas andere Art des Wichtelns: Man zieht nicht-so wie ich es vohrer kannte- einen Namen und besorgt dann fuer denjenigen ein Geschenk, sondern zieht auf der Party eine Nummer. In der Reihenfolge der Nummern (Nummer eins zuerst, dann Nummer 2….) duerfen die Gaeste sich eines aussuchen. Der Clou dabei: Anstelle eines neuen Geschenks kann man auch stattdessen das eines anderen „stehlen“ 😛 . Um zu vermeiden, dass eines dabei immer im Kreis umhergereicht wird, darf jedes Geschenk nur zwei mal insgesamt gstohlen werden. Ich war mir ueber das „lustige“ am Geschenk unsicher, weswegen ich mit einer Geschenktasche aus Handcreme, Bodylotion und Lippenbalsam von eos lieber auf Nummer sicher ging. Andere waren kreativer: Einen kleinen Mini-Hockey-Schlaeger, „Reentier-Furze“ (Zuckerwatte) , extra haessliche Autositz-Bezuege, flauschige Decken und…Hockeysocken (Sportsocken mit Hockey-Schlaeger-motiv) und ein Sport-haarband. Das war DAS Gesschenk des Abends. Ich hatte mega Glueck und hatte die hoechste Nummer gezogen, durfte also als allerletzte auswaehlen. Die Socken waren zuvor schon einmal geklaut worden, aber man darf ja zweimal :P, hehe. Ich habe mich sehr darueber gefreut. Einerseits, weil das Geschenk von Emilee war (mit ihr habe ich ja zusammen Hockey gespielt), andererseits, weil das einfach ein schoenes „Souvenir“ ist.

Aber jetzt zur amerkanischen Adventszeit: Wann die genau beginnt, ist stark umstritten ;). Fuer Bree faengt alles nach Halloween an, fuer mich aber immer noch mit dem 1. Advent. A propros: Adventskraenze sind leider nicht so populaer, dafuer die Weihnachtsdeko und -beleuchtung umso mehr. In unserer Einfahrt haben wir drei (geschaetzt) 3, 2 und 1 m grosse, mit Luft gefuellte Figuren stehen: Einen Schneemann, einen Penguin und Olaf, den Schneemann aus Frozen-die Eiskoenigin (dass meine Familie den Film mag, hatte ich schon erwaehnt, oder 😛 ?). Zusaetzlich ist das ganze Haus mit froehlich-bunten Lichterketten behaengt, die natuerlich nur an sind, wenn es dunkel ist(was ja bloederweise immer laenger der Fall ist :'(.) Den Weihnachtsbaum im Wohnzimmer haben wir vor zwei Wochen „aufgestellt“. Leider ist es kein echter Baum, aber so konnten wir ihn schon Anfang Dezember benutzen und auch mehr Christbaumanhaenger anhaengen, als jeder echter Baum der gleichen Groesse ausgehalten haette.
Seit Anfang November habe ich Brees Weihnachtsmusik „ueber mich ergehen lassen muessen“, mittlerweise bin ich textsicher ;).

Jetzt sitze ich gerade mit ihr im Wohnzimmer und wir schauen einen Weihnachtsfilm ueber einen gruenen Troll, der sich in ein Maedchenmaedchen verliebt, aber „die Boesen“ wollen das irgendwie verhindern… ich blicke nicht durch…

Bis bald,
Lilly

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